The Big Five – Job und Lebensziele in Einklang bringen

06.12.2021

Jan Osenegg, Head of Finance bei Traxpay / Foto: © Traxypay

Spätestens mit der Generation der Millennials löste der Wunsch nach Erfüllung im Job den reinen Zweck „Geld verdienen“ ab. Die Arbeit soll voll und ganz erfüllen und richtig glücklich machen – das gelingt laut Experten am besten, wenn man seine persönlichen Lebensziele, die „big five for life“ mit seiner Arbeit in Einklang bringt. So arbeitet und lebt auch Jan Osenegg, Head of Finance beim FinTech Traxpay. Wie genau er das macht, erklärt er im Interview „Fünf Fragen an…“.

finanzwelt: Warum arbeiten Sie bei einem Fintech wie Traxpay? Kann das erfüllend sein? Jan Osenegg: „Traxpay steht für mich für eine Reihe von Attributen, die mir wichtig sind: modern & state-of-the-art, flexibel – neudeutsch agil. Bei Traxpay ermöglichen wir es Unternehmen aus dem Finanzbereich heraus Nachhaltigkeits-Impulse zu setzen – das gefällt mir. Insofern bietet mir Traxpay die Möglichkeit sehr interessen- und wertorientiert zu arbeiten. Durch die Nachhaltigkeitsprogramme, die wir in Supply Chain Finance aufsetzen, haben wir die Möglichkeit glaubwürdiger zu sein. Nachhaltigkeit als Instrument Finanzern an die Hand geben zu können, gefällt mir.“

finanzwelt: Macht Sie der Job richtig glücklich? Osenegg: „Die Arbeit bei Traxpay gibt mir die Möglichkeit mich mit all meinem Engagement, meinen Erfahrungen und Meinungen einzubringen. Das macht Jobzufriedenheit. Dabei kann ich die Geschicke der Firma deutlich mitgestalten – das bereitet mir Freude. Gleichzeitig ist es schön, Teil eines engagierten Teams zu sein, mit dem man gemeinsam hart arbeiten, sich auch mal reiben und am Ende Erfolge erzielen kann und diese auch im Team feiert.“

finanzwelt: Was steht ganz oben auf Ihrer Agenda? Osenegg: „An erster Stelle auf der Agenda steht immer meine Ehefrau/Familie. Danach kommt gleich Traxpay. Dort möchte ich Wachstum gestalten und Vertriebsimpulse setzen – der Finanzbereich muss mit dem Wachstum der Firma mithalten und dieses mitgestalten. Das beinhaltet Professionelles Kostenmanagement: Kostenstrukturen im Blick und im Griff zu behalten. Ebenso wie die effiziente Abrechnung von einem immer breiter werdenden Produkt-Portfolio und die Bereiche Controlling und Reporting in einem Wachstumsunternehmen wie dem unsrigen immer mit dem Wachstum nachzuziehen. Gemeinsam mit den Bankpartnern möchten wir den Unternehmenskunden die Vorteile einer unabhängigen Plattform deutlich machen und ihnen unsere Flexibilität zeigen sowie sie mit unseren Einsatzmöglichkeiten überzeugen.“

finanzwelt: Sie kommen aus der „großen“ Bankenwelt und sind nun beim „kleinen“ FinTech. Ist es schwer die großen „Tanker“ von einer Kooperation mit dem „Schnellboot“ zu überzeugen? Osenegg: „Das Verständnis und die Erfahrung aus der Bankenwelt helfen, um hier entsprechende Überzeugungsarbeit zu leisten. Das beginnt mit der richtigen Sprache und dem ‚Stallgeruch‘ um bei den Bankpartnern ernst genommen zu werden. Es ist oft auch ein wenig Geduld – gepaart mit Beharrlichkeit – die notwendig ist um erfolgreich zu sein. Wichtig ist auch das Verständnis der Entscheidungswege und ‚Politik‘, um die handelnden Personen auf der Bankenseite für uns und unsere Produkte zu begeistern.“

finanzwelt: Was würden Sie im Berufsleben heute anders machen als früher? Osenegg: „Mehr Gelassenheit und Ecken & Kanten an den Tag legen… Ich würde mit etwas mehr Coolness an die Sache rangehen. Es sollte einem nicht egal sein, natürlich sollte man volles Engagement zeigen, sich aber nicht zu sehr aufreiben. Seine Ecken und Kanten sollte man sich bewahren. Man muss für ein Profil stehen. Man kann unterschiedlicher Meinung sein und es ausdiskutieren. Ich mag Menschen mit Ecken und Kanten und mit Herz. Traxpayaner eben.“ (fw)