Alle Jahre wieder – brennt es zur Weihnachtszeit

15.12.2014

Eine bekannte Gefahrenquelle in der Weihnachtszeit sind unbeaufsichtigte Kerzen. Es gibt aber weitere Risiken während der besinnlichen Tage. Vermittler sollten ihre Kunden darüber informieren.

2014-12-16 (fw/db) Der internationale Versicherer Hiscox, meldet aus München, dass rund 11.000 Brandschäden von den deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im Dezember 2013 reguliert wurden. Die Zahlen stammen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Ursachen waren die vielen Feuerquellen wie die unbeaufsichtigten Kerzen am Adventskranz oder Weihnachtsbaum.

„Eine kleine Unachtsamkeit und aus einer schönen wird eine unschöne Bescherung. Dabei fehlen meist nur wenige vorausschauende Handgriffe, um das Fest rundum genießen zu können“, sagt Tobias Wenhart, Manager Products & Underwriting beim Spezialversicherer Hiscox.

Kleine Tipps helfen für sorgenfreie Feiertage

Wer das Weihnachtsfest sowie Silvester im eigenen Heim verbringt, muss vor allem im Hinblick auf Brandschäden folgendes beachten:

- Alle Feuerquellen sicher anbringen und in genügend Abstand zu leicht entzündlichen Objekten wie Vorhängen platzieren. 

- In allen Räumen, ausgenommen Küche und Bad, Rauchmelder installieren, idealer Weise zusätzlich Feuerlöscher. 

- Kerzen oben am Baum beginnend nach unten hin anzünden und in umgekehrter Reihenfolge ausblasen. Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen und nicht zu weit herunterbrennen lassen, sondern rechtzeitig austauschen. 

Doch auch wer nicht zuhause feiert, sollte Einiges beachten, um das eigene Hab und Gut sicher durch die Weihnachtszeit zu bringen.

Reisepläne nie über soziale Netzwerke wie Facebook kommunizieren.

Lichtzeitschaltuhren sind eine sinnvolle Investition, damit das Zuhause in den Abendstunden trotz Abwesenheit belebt wirkt. Diese unkomplizierte Maßnahme schreckt Einbrecher ab.

Fenster und Türen, darunter auch die Balkon- bzw. Terrassentür, sicher verschließen.

Heizkörper entlüften sowie auf Stufe 1 stellen, damit Leitungen nicht gefrieren und platzen.

„Zusätzlich zu diesen vorbeugenden Maßnahmen raten wir, die Hausratversicherung auf die Höhe der Deckungssumme zu prüfen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn der Wert des Hausrats im Lauf des Jahres durch Renovierungsarbeiten oder den Erwerb von Sammlerstücken deutlich gestiegen ist“, so Wenhart.

Wenn es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand oder einem Wasserschaden durch eine geplatzte Leistung kommt, helfe ein Spezialversicherer, wie Hiscox, im Schadensfall schnell und unkompliziert, damit den weiteren erholsamen Weihnachtsfeiertagen nichts mehr im Wege steht. 

Dietmar Braun