Rekordjahr für Bayerische

31.01.2020

Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische / Foto: © Die Bayerische

Das Geschäftsjahr 2019 war für die Versicherungsgruppe die Bayerische das erste Jahr nach dem 160. Geburtstag. Auch wenn es kein Jubiläum zu feiern gab, hatte der Münchner Versicherer dennoch allen Grund zur Freude: Bei den Beitragseinnahmen wurde eine besondere Marke überschritten. Die Geschäftszahlen zeigen außerdem, dass ein aktueller gesellschaftlicher Trend auch für die Versicherer immer wichtiger wird.

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat im vergangenen Jahr Brutto-Beitragseinnahmen von 607 Mio. Euro erzielt, ein Plus um 20 % gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Marke von 600 Mio. Euro Beitragseinnahmen überschritten. Das geht aus den vorläufigen Zahlen hervor, die vorbehaltlich des finalen Bilanzabschlusses sind. Auch bei der Beitragssumme im Neugeschäft Leben wurde ein neuer Rekordwert erreicht: Mit 1,15 Mrd. Euro lag diese um 23 % über dem Vorjahreswert. Hierzu beigetragen hat ein deutlicher Kundenzuwachs: Im Jahr 2019 versicherte die Bayerische 905.000 Kunden – 29 % mehr als noch im Vorjahr.

Besonders die operative Lebensversicherungs-Tochter Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG kann sich über deutlich gestiegene Beitragseinnehmen freuen: Mit 275 Mio. Euro nahm sie 38 % mehr Prämien ein als im Vorjahr. Mehr als vier Mal so stark ist die nachhaltige Marke Pangea Life gewachsen, wo die Beitragssumme um 170 % stieg.

Auch im Komposit-Bereich konnte sich die Bayerische über Zuwächse freuen. So lagen die gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen der Komposit-Tochter Bayerische Beamten Versicherung AG mit 156 Mio. Euro um 15 % über dem Vorjahreswert. Die Zahnzusatzversicherung konnte im Neugeschäft um 28 % zulegen, die Kfz-Sparte um 18 % und SHU um 16 %.

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen betrug 5,1 %. „Der Erfolg am Kapitalmarkt zusammen mit den gestiegenen Umsätzen ermöglichen es, einen deutlich höheren Gewinn auszuweisen“, so Vorstand Thomas Heigl. „Unsere diversifizierte Anlagestrategie zahlt sich aus.“

„Unser Transformationsprogramm schlägt sich auch höchst erfreulich in den Geschäftsergebnissen nieder“, so Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe. „Die hohe Nachfrage nach unseren innovativen Produkten spornt uns an, die Kundenbedürfnisse mehr denn je in den Mittelpunkt unseres Handels zu stellen.“

„Die Zahlen zeigen: Das Unternehmen ist auf dem richtigen Weg“, ergänzt Vorstand Martin Gräfer. „Gerade einzigartige Lösungsansätze für unsere Versicherten, wie der Testsieger Zahnzusatzversicherung, die Meine-eine-Police oder die Dashcam-Kfz-Versicherung finden starken Widerhall am Markt.“

Auch von externer Seite gibt es für die Bayerische gute Nachrichten: So hat die Ratingagentur Assekurata der Neuen Bayerischen Beamten Lebensversicherung AG im Unternehmensrating zum fünften Mal in Folge die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) gegeben. Der Versicherer erhält die Spitzenauszeichnung „sehr gut“ jeweils in den vier Teilkategorien Sicherheit, Erfolg, Kundenorientierung und Wachstum.

Die konkreten Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr wird die Bayerische im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz am 14. Mai bekannt geben. (ahu)