Interesse an Altersvorsorge steigt rasant

05.02.2014

Foto: © jd-photodesign - Fotolia.com

Berufstätige Bundesbürger wollen mehr für ihre Altersvorsorge tun. Dies ist das Ergebnis der YouGov-Studie „bAV-Report 2013".

(fw/hwt) Danach geben 42 % aller Beschäftigten an, in den kommenden zwölf Monaten eine Police abschließen zu wollen. Die Akzeptanz ist somit kräftig gestiegen, waren es 2011 doch nur 28 %. Besonders hoch ist die Vorsorgebereitschaft nach wie vor unter den jüngeren Arbeitnehmern bis 30 Jahre mit 51 % und in der oberen Einkommensklasse mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro (48 %). Bei Mitarbeitern kleiner Unternehmen findet sich hingegen nur eine unterdurchschnittliche Vorsorgebereitschaft (34 %).

Die wegen der Niedrigzinsphase geringe Attraktivität alternativer Vorsorgeprodukte führt zu einem größeren Interesse an der staatlich geförderten betrieblichen Altersvorsorge. 42 % der Befragten besitzen nach eigener Auskunft einen bAV-Vertrag. Darüber hinaus sind zehn % in den nächsten zwölf Monaten konkret an einem Abschluss interessiert. Rund jeder Fünfte (19 %) zeigt sich zumindest grundsätzlich aufgeschlossen. Lediglich jeder vierte Arbeitnehmer interessiert sich nicht für eine bAV. Wie die Studienergebnisse zeigen, finden sich besonders viele Desinteressierte (34 %) in der unteren Einkommensgruppe mit bis zu 1.500 Euro monatlichem Haushaltsnettoeinkommen.

Über 40 % der befragten Arbeitnehmer stehen möglichen Angeboten an Informationsveranstaltungen und Sprechstunden seitens der bAV-Anbieter positiv gegenüber. Erwartungsgemäß sind vor allem bAV-Abschlussbereite an solchen Serviceleistungen interessiert. Im Detail: 63 % an Informationsveranstaltungen und 59 % an Sprechstunden. Auch in großen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern stoßen solche Angebote auf große Resonanz.

www.yougov.de