„Der Elefant im Porzellanladen“
03.04.2025

Alexander Heftrich - Foto: Copyright finanzwelt
„Liberation Day“ - der Tage der Befreiung. Trump hat mit seiner massiven Zollkeule gegenüber allen Handelspartnern eindruckvoll gezeigt, welches Gedankengut ihn antreibt. Er ist ein „Getriebener“ seiner eigenen schrägen Ideologie und Weltanschauung. „America First“ - plakativ, polarisierend, rücksichtslos.
Aus dem Rückenwind für Trump ist Gegenwind geworden. Die US-Börsen sackten im ersten Quartal ab, seine Unterstützung in der Bevölkerung bröckelt und die Wirtschaftsdaten zeigen ins Negative. Stagflation? US-Rezession? Denkbar, vielleicht sogar wahrscheinlich. Im Moment deutet wenig auf eine positive Trendwende hin; vielleicht verdüstern sich die Aussichten. Auch im globalen Kontext. Die Auswirkungen des Zollkriegs sind für die Weltwirtschaft noch nicht absehbar. Es gibt letztlich nur Verlierer. Es bleibt zu hoffen, dass sich Trump besinnt, Verhandlungen beginnen, um die wirtschaftliche Lage wieder auf Kurs zu bringen. Indes sackt der DAX am frühen Donnerstagvormittag ab... (ah)

Privatanleger halten trotz Marktturbulenzen Kurs
