Arbeitsmarktdaten aus den USA

Dr. Martin Moryson, Chefvolkswirt von Sal. Oppenheim

Insgesamt sind im vergangenen Monat rund 287.000 neue Jobs (ohne Landwirtschaft) entstanden. Das spricht für eine kerngesunde US-Wirtschaft.

  • Der Bericht dürfte die Fed beruhigen. Gleichwohl bleibt die nächste Zinserhöhung in weiter Ferne, da die Fed die Unsicherheiten an den Märkten sehr hoch gewichtet.
  • Aber nicht nur die Beschäftigung steigt, auch die Löhne haben im Juni mit 2,6% gegenüber Vorjahr ordentlich zugelegt. Das dürfte dem Konsum, die zentrale Stütze der US-Wirtschaft, weiterhin helfen.
  • Zu den Fakten: Im 2. Quartal sind monatlich rund 140.000 neue Jobs entstanden. Im Schnitt des 1. Halbjahres betrug der monatliche Zuwachs sogar knapp 170.000. Davon kann man knapp 100.000 auf die wachsende Bevölkerung zurückführen, der Rest ist echter Beschäftigungsaufbau.
  • Die Arbeitslosenquote bleibt mit 4,9% faktisch auf Vollbeschäftigungsniveau; die Partizipationsrate ist sogar wieder etwas angestiegen.

 Kommentar von: Dr. Martin Moryson, Sal. Oppenheim