Deutsche Bank: Licht und Schatten
29.07.2014

Tiberius Gracchus - Fotolia.com
Deutschlands größtes Finanzinstitut hat seine Quartalszahlen präsentiert. Dank der Entwicklung im Investmentbanking stieg das Vorsteuerergebnis der Deutschen Bank im zweiten Quartal um 16 % auf 917 Millionen Euro. Der Aktie hilft das wenig. Neue Rechtsstreitigkeiten drohen.
(fw/ah) Jürgen Fitschen und Anshu Jain, die Co-Vorstandsvorsitzenden, sagten: „Die Deutsche Bank hat ein starkes operatives Quartalsergebnis mit einer Steigerung des Vorsteuergewinns von 16 % gegenüber dem Vorjahr erreicht. In den ersten sechs Monaten 2014 betrug der bereinigte Gewinn der Kernbank 5 Mrd. Euro trotz eines schwierigen operativen Umfelds und anhaltender Investitionen in unsere Geschäftsfelder im Rahmen der Umsetzung der Strategie 2015+."
Die Mehrheit der Analysten zeigt sich angesichts des Gewinnanstiegs nur zaghaft optimistisch. Eine hohe Steuerlast und die hohen Belastungen aus diversen Rechtsstreitigkeiten machen Deutschlands Nr. 1 das Leben weiterhin schwer.
Die Aktie notiert bei 26,40 € und hat seit Jahresanfang rund 20 % verloren.
US-Behörden gaben nun bekannt, dass sie im Bereich Hochfrequenzhandel gegen das deutsche Geldhaus ermitteln. Auch die Schweizer Großbank UBS ist hiervon betroffen. Der Imageschaden wiegt schwer.

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