„Leistungsstark wie nie“

15.10.2021

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Franke und Bornberg präsentiert das BU-Rating 2021. Die Ergebnisse zeigen: Viele Berufsunfähigkeitstarife sind leistungsstark wie nie. Vor dem Hintergrund anhaltender Preisrivalitäten untersuchte die Rating-Agentur in diesem Jahr deshalb vor allem die Frage, wie stabil BU-Angebote sind. Das Ergebnis kann sich laut Franke und Bornberg sehen lassen.

Für 2020 meldete der Versichererverband GDV ein Plus von 3,8 % bei den Invaliditätsversicherungen im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich die Trendwende seit 2018 langsam aber sicher wieder hin zu mehr Invaliditätsversicherungen fort. Laut Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer Franke und Bornberg, reiche das aber noch lange nicht: „Die private Arbeitskraftabsicherung hält mit der Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht Schritt. Bei 44,9 Millionen Erwerbstätigen sind 451.000 Neuverträge nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Neue Features wie Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder eine kundenfreundliche Teilzeitklausel reichen nicht, um den Markt erfolgreich zu bearbeiten. Die Branche muss endlich den Knoten durchhauen.“

Stabilität wird immer wichtiger

Die Leistungsmerkmale vieler BU-Versicherungen sind dem Experten zufolge schon lange konstant auf einem hohen Niveau, Anbieter konkurrieren immer häufiger um die Prämie. Schon Centbeträge bei den Preisunterschieden entscheiden darüber, ob ein Tarif in Vergleichsportalen auf den vorderen Plätzen landet. Damit werde jedoch eine Abwärtsspirale beim Preis in Gang gesetzt, die sich negativ auf die Stabilität von Tarifen oder gar ganzen Unternehmen auswirken könne. Sinkende Überschussbeteiligungen zeigten die Richtung auf.

Und auch für die Verbraucher ist der Preiswettbewerb nur bedingt eine gute Nachricht. Im Durchschnitt sind Versicherte bei Vertragsabschluss 28 Jahre alt, bis sie also in Rente gehen liegen in der Regel noch fast vier Jahrzehnte vor ihnen. Zur Absicherung ihrer Arbeitskraft sind also starke Partner nötig, die langfristig halten können, was sie heute versprechen. Im neusten Rating gewichtet Franke und Bornberg aufgrund dieser Entwicklung Stabilität stärker als zuvor. Neben den Stabilitätskriterien wird deshalb auch das BU-Stabilitätsrating des map-reports berücksichtig. Im map-report fließen ergänzend zum Geschäftsverlauf weitere Parameter ein, die einen Ausblick auf die zukünftige Stabilität im BU-Segment erlauben.

Flexibilität ist ausschlaggebend

Eine weitere Neuerung bei den Ratingkriterien ist die Berücksichtigung der „Möglichkeit zur Anpassung an die Regelaltersgrenze GRV“. Diese bedeutet, dass Versicherte die Laufzeit ihres Vertrages unter bestimmten Voraussetzungen bis zur Regelaltersgrenze verlängern können, falls diese angehoben wird – und zwar ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Wichtig sei laut Franke und Bornberg zudem, auf zusätzliche Leistungsausschlüsse zu verzichten. Je weniger Voraussetzungen an den Leistungsanspruch geknüpft werden, umso transparenter und kundenfreundlicher sei der Schutz.

Worauf BU-Versicherungen laut Franke und Bornberg noch verzichtent sollten, sowie die Ergebnisse in Zahlen, finden Sie auf der nächsten Seite.