Ambitionen übererfüllt

06.12.2022

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Die Talanx Gruppe gibt sich mit der neuen Strategie 25 ein deutlich höheres Ambitionsniveau: In den nächsten drei Jahren soll die Eigenkapitalrendite der Gruppe dauerhaft bei mehr als 10 % liegen. Das Konzernergebnis soll außerdem bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 um über 25 % und so auf rund 1.600 Mio. EUR steigen. Davon, und vom bisherigen Ergebniszuwachs im laufenden Strategiezyklus, sollen die Aktionäre deutlich profitieren.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung 2023 eine um 25 % höhere Dividende von 2,00 (1,60) EUR für das Geschäftsjahr 2022 vorschlagen und strebt eine weitere Steigerung um insgesamt 25 % in den nächsten drei Jahren mit einer Zieldividende von 2,50 EUR für das Geschäftsjahr 2025 an. Eine neue Personalstrategie, die einen Fokus auf die Gewinnung von Fachkräften legt und auch die sich bietenden Chancen von Diversity und New Work nutzt, unterstützt diese strategischen Zielsetzungen der Gruppe.

Ambitionen übererfüllt: Mittelfristziele von 2018 trotz externer Belastungsfaktoren übertroffen

Im Jahr 2018 hatte sich die Gruppe für den auslaufenden Strategiezyklus Mittelfristziele zu Eigenkapitalrendite, Gewinn je Aktie sowie zur Dividendenausschüttung gesetzt, die sie in den vergangenen vier Jahren trotz vielseitiger externer Belastungen übererfüllt hat.

„Wir haben unsere Mittelfristziele aus dem Jahr 2018 allesamt übertroffen – trotz der Belastungen, vor allem durch Corona und die vielen Naturkatastrophen. Dies zeigt: externe Schocks können wir durch unsere Resilienz und Diversifikation gut verarbeiten. An diesen Erfolgen hatte insbesondere die Erstversicherung einen wesentlichen Anteil, und es wird deutlich, dass die Optimierungsmaßnahmen und Wachstumsprogramme sich ausgezahlt haben. Mit diesem deutlichen Zeichen von Stärke im Rücken wollen wir uns weiter steigern und setzen uns weitere, sehr ambitionierte Ziele, die in der Strategie 25 zusammenfließen,“ kommentiert Talanx-CEO Torsten Leue. „Die wesentlichen Faktoren dieser ambitionierten Pläne sind weiteres organisches und anorganisches Wachstum, versicherungstechnische Exzellenz, ein Fokus auf profitables Geschäft in den Geschäftsbereichen sowie eine auf Vertrauen basierende dezentrale Unternehmenskultur.“

Die Ziele, die sich die Gruppe im auslaufenden Strategiezyklus für die Jahre 2019–2022 gesetzt hatte, sind trotz starker Belastungsfaktoren übertroffen worden. So lag die Eigenkapitalrendite für 2019 bis 2022 durchschnittlich bei rund 9 %  und damit über dem Mindestziel von 800 Basispunkten über risikofreiem Marktzins. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gruppe mit einer Eigenkapitalrendite von mehr als 10 %  und orientiert sich damit bereits deutlich in Richtung der Zielsetzung bis 2025. Beim Gewinnwachstum je Aktie hatte sich die Talanx 2018 ein Mindestziel von 5 % vorgenommen, das sie mit einem erwarteten Gewinn in der Spanne zwischen 1.050 und 1.150 Mio. EUR voraussichtlich ebenfalls übertreffen wird.

Dasselbe gilt für die Ausschüttungsquote, die mit durchschnittlich 46 % in den Jahren 2019 bis 2021 ebenso übertroffen werden konnte.

Vorbehaltlich einer entsprechenden Gewinn- und Liquiditätssituation der Gesellschaft beabsichtigt der Vorstand der Talanx AG, die Dividende für das Geschäftsjahr 2022 auf EUR 2,00 je Aktie anzuheben und der Hauptversammlung der Gesellschaft im Mai 2023 einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten. Dies entspräche einer Steigerung von 25% im Vergleich zur Dividende für das Geschäftsjahr 2021, die sich auf EUR 1,60 je Aktie belief.

Zum Erfolg des auslaufenden Strategiezyklus 2019 bis 2022 trug die Erstversicherung in starkem Maße bei: Den Anteil am Konzernergebnis hat sie in dieser Zeitspanne von 31 % auf etwa 40 %  verbessert. Treiber dieser positiven Entwicklung sind die erfolgreichen Optimierungsmaßnahmen in den Geschäftsbereichen Industrie-versicherung sowie Privat- und Firmenversicherung Deutschland und der kontinuierliche Wachstumspfad im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International. Perspektivisch nimmt sich die Gruppe vor, den Anteil der Erstversicherung am Konzernergebnis auf 50 % zu steigern.

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