„Gut beraten“ senkt die Gebühren

Gebührensenkung beim BWV
Nach 10 Millionen Euro Einnahmen, senkt das BWV die umstrittenen Gebühren © ArTo - Fotolia.com

Die Brancheninitiative „gut beraten“ senkt nach dem Knacken der zehn Millionen-Marke die Gebühren. Diese Entscheidung scheint vernünftig, da die Preise im Verhältnis zum Aufwand großzügig waren.

Zum Ende des dritten Quartals 2016 hat die freiwillige Brancheninitiative „gut beraten“ in der Summe aller von den Versicherungsvermittlern oder Versicherungsmaklern erarbeiteten Weiterbildungspunkte die 10-Millionen-Marke geknackt.

Mit Beginn des Oktober 2016 konnte der Kostenbeitrag für die Buchung eines Weiterbildungspunkts darüber hinaus um 20 Prozent, von aktuell einem Euro auf 0,80 Euro gesenkt werden.

Dann entsprechen den nächsten 10 Millionen Weiterbildungspunkte nicht mehr Einnahmen für die Verwaltung von 10 Millionen Euro, sondern nur noch 8 Millionen Euro.

Aber auch mit 8 Millionen Euro Einnahmen kann, laut der hauptberuflichen Geschäftsführerin, der Aufwand für die Statistik beim Berufsfortbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) bewältigt werden.

„Zweieinhalb Jahre nach dem Start ermöglicht die seit dem stetig wachsende Beteiligung der Versicherungsvermittler nunmehr die Senkung der Kostenbeiträge für die Teilnahme an der freiwilligen Brancheninitiative“, erläuterte Dr. Katharina Höhn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BWV.

Höhn verwies abschließend darauf, dass die Kostenbeiträge für die Entwicklung und den Betrieb der Weiterbildungsinitiative „gut beraten“ inklusive der Weiterbildungsdatenbank kostendeckend durch die Be-Preisung der Weiterbildungspunkte erfolge. (db)