Studie: Öffentlicher Nahverkehr zählt mit

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Worauf achten Unternehmen bei der Suche einer neuen Gewerbeimmobilie? Die aktuelle Nachfragerstudie des Online-Marktplatzes ImmobilienScout24 zeigt, wie Immobilien gesucht werden und auf welche Kriterien Unternehmen beim Kauf oder bei der Anmietung besonders achten.

(fw/rm) Wenn es um die Lage der Immobilie geht, sind eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (53 Prozent) und der Stadtteil selbst (45 Prozent) die wichtigsten Faktoren. Ebenso entscheidend bei der Immobilienauswahl ist auch die Repräsentativität des Standortes (39 Prozent), gefolgt von einer guten Infrastruktur durch nahegelegene Cafés und Restaurants (36 Prozent). Mehr als jeder dritte Unternehmer achtet zudem auf eine gute Anbindung zur Autobahn (34 Prozent). Die Entfernung zum vorherigen Standort finden immerhin noch 28 Prozent der Befragten wichtig.

Gründe für die Suche einer neuen Gewerbeimmobilie

Ein erhöhter Platzbedarf ist der am häufigsten genannte Grund für die Immobiliensuche: 47 Prozent der Befragten suchen eine neue Immobilie, um „sich zu vergrößern“. Für 25 Prozent ist eine bessere Lage oder eine verbesserte Anbindung des Standortes ein Umzugsgrund. Unternehmerinnen und Unternehmer suchen zudem, um mit den neuen Räumlichkeiten Kosten zu sparen (21 Prozent). Fast ebenso viele erwarten in der neuen Immobilie eine bessere Innenausstattung.

Wie die Gewerbeimmobilie ausgestattet sein sollte

Jeder Zweite (49 Prozent der Befragten), der Wert auf eine bessere Innenausstattung legt, hält eine Einbauküche in der Gewerbeimmobilie für entscheidend. Doch auch Bodenbeläge und ein Gemeinschaftsraum spielen eine zentrale Rolle (47 Prozent bzw. 37 Prozent). Für jeden Vierten zählt außerdem die Klimaanlage zu einem wichtigen Ausstattungsmerkmal. Knapp jeder siebte Befragte achtet bei der Ausstattung auf vorhandene Duscheinrichtungen.

Internet dominiert die Suchkanäle

Bei der Suche nach einer Gewerbeimmobilie wird am häufigsten das Internet genutzt (61 Prozent). 48 Prozent der Nachfrager betreiben eigene Recherchen im privaten und geschäftlichen Umfeld. Den größten Verlust mussten die Printmedien hinnehmen. Während vor drei Jahren noch fast die Hälfte (47 Prozent) über diesen Kanal suchten, sind es heute nur noch knapp ein Viertel (24 Prozent). Erster Anlaufpunkt bei der Suche sind die Immobilienportale. Für die aktuelle repräsentative „Gewerbestudie Nachfrager“ hat das Marktforschungsunternehmen mindline energy im Auftrag des Gewerbeimmobilienportals von ImmobilienScout24 rund 250 Unternehmen befragt. www.immobilienscout24.de