Online-Shops in Gefahr

Zwei Drittel aller Cyber-Schadenfälle resultieren aus Hacking-Angriffen, so eine aktuelle Studie des Spezialversicherers Hiscox. In der Vorweihnachtszeit seien Online-Anbieter im Visier der Hacker.

2015-12-21 (fw/db) 62 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke mittlerweile teilweise oder komplett im Internet, wie aus einer aktuellen Umfrage des Verbandes Bitkom hervorgeht.

Der deutsche Online-Handel rechnet für das Weihnachtsgeschäft 2015 mit Umsätzen in Höhe von 11,2 Milliarden Euro. Die Hochkonjunktur im Online-Handel eröffnet eine lukrative Zielscheibe für Cyberkriminelle.

„In der umsatzstarken Vorweihnachtszeit sind Online-Shops besonders sensibel und ein Ausfall der Website durch einen Hackerangriff führt schnell zu großen finanziellen Schäden. Wichtig ist, dass durch ein aktives Risikomanagement und die regelmäßige Überprüfung der eigenen Richtlinien eine hohe Resilienz des Systems erreicht wird. Zusätzlich gehört zu einem aktiven Risikomanagement auch eine Cyber-Police, die das Unternehmen bei Hacking-Angriffen und Datenverlust absichert“, sagt Ole Sieverding, Cyber-Experte bei Hiscox Deutschland.

Dietmar Braun