Neue Ergebnisprognose bei PATRIZIA

Karim Bohn, Chief Financial Officer bei PATRIZIA / Foto: © PATRIZIA

In den ersten neun Monaten hat die PATRIZIA Immobilien AG in wichtigen Kennzahlen deutlich zugelegt. Die kürzlich erfolgte Integration zweier Marken verlief erfolgreich. Deshalb wird die Ergebnisprognose korrigiert. Kürzlich wurde zudem ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Digitalisierung unternommen.

Ende September hatte PATRIZIA Assets under Management (AUM) in Höhe von 40,2 Mrd. Euro in ihren Büchern stehen, ein Anstieg um 83,5 % gegenüber dem Jahresende 2017 (21,9 Mrd. Euro). Beim operativen Ergebnis verpassten die Ausburger nur knapp die 100 Mio. Euro-Marke, können aber dennoch mit 98,1 Mio. Euro sehr zufrieden sein. Immerhin lag das operative Ergebnis damit um 110,5 % über dem Jahresendwert von 46,6 Mio. Euro. Mit dem Anstieg der AUM wuchsen auch die wiederkehrenden Einnahmen aus Verwaltungsgebühren um 91,5 % auf 127,7 Mio. Euro (Vorjahr: 66,7 Mio. Euro). Auch die Einnahmen aus erfolgsabhängigen Gebühren sind deutlich gestiegen und lagen mit 50 Mio. Euro 62,8 % über dem Vorjahreswert von 30,7 Mio. Euro. Grund für die Steigerung der erfolgsabhängigen Gebühren ist vor allem die positive Investmenperformance des Immobilieninvestors. Kaum verändert haben sich hingegen die Einnahmen aus transaktionsabhängigen Gebühren, die mit 32 Mio. Euro 1,9 % über dem Vorjahreswert von 31,4 Mio. Euro lagen. Insgesamt nahm PATRIZIA Gebühren in Höhe von 209,7 Mio. Euro ein, eine Steigerung von 62,8 % gegenüber dem Vorjahreswert von 128,8 Mio. Euro.

Die deutlichen Steigerungen der Kennzahlen hängen auch mit der kürzlich erfolgten Integration von TRIUVA (konsolidiert seit 1. Januar) sowie Rockspring (seit Ende März) zusammen (finanzwelt berichtete). So ist das Neun-Monats-Ergebnis zum einen von den operativen und finanziellen Vorteilen der Integration geprägt, aber auch durch organisches Wachstum.

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