Nachwuchs hat kein Interesse am elterlichen Betrieb

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Es ist der „große“ Traum bei eigentümergeführten Unternehmen. Die Kinder führen das Business fort. Immerhin geben in rund 75% der Fälle die Eigentümer ihr Geschäft an ihre Kinder weiter. Jedoch halten nur 44 Prozent der befragten Unternehmer die familieninterne Übergabe langfristig auch für Erfolg versprechend. Dies geht aus einer von TNS Emnid durchgeführten Umfrage im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse (DUB.de) hervor.

(fw/ah) Die Studie offenbart auch andere Befunde: Dem heutigen Unternehmernachwuchs fehlt es am Interesse für den elterlichen Betrieb. 62 Prozent der Unternehmensvertreter gaben an, dass ihre Kinder andere berufliche Interessen verfolgen. 40 Prozent halten den eigenen Nachwuchs für fachlich, 29 Prozent für persönlich ungeeignet. Michael Grote, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse, kommentiert: “Kinder grenzen sich zunehmend in ihren beruflichen Neigungen von ihren Eltern ab und entwickeln deshalb völlig andere Interessen.” Ist es dem Senior dennoch gelungen den Junior für die Nachfolge zu begeistern, scheitert nach Grotes Erfahrungen die Staffelübergabe häufig schon in den ersten Monaten.

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