MIG Fonds mit Rekordausschüttung

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Dank zweier Unternehmensverkäufe erhalten Anleger der MIG Fonds rund 64 Mio. Euro. Zudem könnte der Wunsch des Unternehmens nach Absenkung der Mindesteinlage in Österreich in Erfüllung gehen.

Wie die HMW Gruppe bekannt gibt, werden die MIG Fonds nun die größte Ausschüttung der Unternehmensgeschichte vornehmen, nachdem sie im Oktober die Ganymed GmbH erfolgreich an den japanischen Pharmariesen Astellas Pharma Inc. verkauft haben und zudem im Februar die Anteile an der BRAIN AG verkauft wurden. Wegen der beiden Unternehmensverkäufe werden seit Anfang April rund 64 Mio. Euro an die über 32.000 Anleger aus den sechs verschiedenen Fonds ausgeschüttet. Betroffen von der Ausschüttung sind die MIG Fonds 3, 4, 5, 6, 12 und 13, die an der Ganymed GmbH oder der BRAIN AG beteiligt waren.

Der Verkauf von Ganymed ermöglichten den MIG Fonds, ihre Investition um rund 180 Prozent zu steigern. Wegen erfolgsabhängiger, möglicher weiterer Zahlungen könnte diese Wert sogar auf bis zu 394 Prozent ansteigen. Damit könnte die Wertsteigerung der Investitionen aufgrund des Verkaufs der BRAIN AG sogar deutlich übertroffen werden, die bei 249 Prozent lagen. „Wir freuen uns sehr, dass einigen unserer Anleger, die in das Know-how und das Potential unserer Beteiligungsunternehmen sowie das Konzept der MIG Fonds geglaubt haben, nun die größte Ausschüttung unserer Unternehmensgeschichte  bevorsteht“, so Dr. Matthias Hallweger, Vorstand der HMW Gruppe.

Die MIG Fonds 15 konnten außerdem zum Platzierungsende eine gesamte Beteiligungssumme von rund 80 Mio. Euro erreichen auch für den aktuell in Deutschland in Platzierung befindlichen MIG Fonds 15 stehen bald schon die ersten Beteiligungen in aussichtsreiche Unternehmen bevor.

Mindesteinlage herabgesetzt

Die Bemühungen der MIG Fonds, die in Österreich geltende Mindestanlagesumme von 100.000 Euro auf 10.000 Euro herabzusetzen, scheinen von Erfolg gekrönt zu sein. Der sich derzeit noch in Konsultation befindliche Gesetzentwurf wird von den MIG Fonds und deren Beteiligungsunternehmen als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. „Die Beteiligung von Privatinvestoren an jungen, innovativen Unternehmen ist in Amerika eine der wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Up Unternehmen. Auch im deutschsprachigen Raum ist das Potential junger, innovativer Unternehmen sehr hoch – Gesetze, die es Privatanlegern ermöglichen, diese Unternehmen zu unterstützen, müssen gefördert werden“, so Dr. Matthias Hallweger. (ahu)

www.mig-fonds.de