Domröse plädiert für neue Sicherheits-Strategie

Seit dem Jahr 2011 hat sich die Sicherheitslage in der Welt dramatisch verschlechtert. Der General a.D. der Bundeswehr Hans-Lothar Domröse plädiert auf einer Veranstaltung des Asset- und Investment Managers KGAL in Grünwald für ein neues Sicherheitskonzept, um Land, Leute und Wirtschaft zu schützen.

(fw/rm) Der hochdekorierte Bundeswehrgeneral a.D., der seinen Dienst unter anderem im Kosovo und in Afghanistan versehen hatte, sprach auf Einladung der KGAL Gruppe auf einer Informationsveranstaltung in Grünwald, bei dem es unter anderem um Sicherheitsfragen in Europa ging. „Der Wandel im politischen Weltgeschehen ist seit 2011 dramatisch und fundamental”, so Domröse. Der im März dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedete General sieht seit dem Jahr 2011 die Zäsur der europäischen Sicherheitslage. Vor diesem Zeitpunkt hätten die westlichen Staaten ihr Verteidigungsbudget noch um 25 Prozent reduziert. Inzwischen stellten die Flüchtlingsströme, Terrorismus und die unberechenbare Außenpolitik Russlands die NATO vor neue Herausforderungen. Zudem könne die NATO keine geeignete Cyber-Strategie vorweisen, jede westliche Nation sei dabei auf sich gestellt, so Domröse. Zu einem europäischen Sicherheitskonzept gehöre nicht zuletzt auch die soziale Sicherheit: „Die Leute sollten keine Angst haben, vor die Tür zu gehen”, warnt General Domröse. Der Wandel vollzieht sich nicht nur bei geopolitischen Themen, auch der Finanzsektor unterliegt massiven Veränderungen: „Markterfordernisse, gestiegene neue Kundenanforderungen oder politische Rahmenbedingungen wie der Brexit oder die Flüchtlingskrise spielen dabei eine zentrale Rolle”, so der Gastgeber der Veranstaltung Gert Waltenbauer, der CEO der KGAL Gruppe ist. www.kgal.de www.kgal-gruppe.de