Digitales checken und analog koordinieren

Die Digitalisierung ist kein Trend, sondern schafft mit den neuen technischer Lösungen Fakten. In der Praxis bedeutet dies die analoge und digitale Welt gut zu vernetzen und Risiken richtig zu versichern.

2016-03-11 (fw/db) Der Markt für Enterprise Content Management (ECM) wächst weiter stark an. Die Umsätze mit ECM werden in diesem Jahr voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent von 1,76 auf 1,84 Milliarden Euro steigen. Das teilte der Digitalverband Bitkom heute im Vorfeld der CeBIT Hannover mit.

Drei von vier Unternehmen (76 Prozent), die ECM-Lösungen anbieten, rechnen für 2016 mit steigenden Umsätzen. Weitere 22 Prozent sagen stabile Einnahmen voraus. Die Zahl der Anbieter, die einen Umsatzrückgang erwarten, ist mit 2 Prozent dagegen verschwindend gering.

„Enterprise Content Management ist zentraler Baustein für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, die konstant voranschreitet. Deshalb bleiben ECM-Lösungen in vielen Unternehmen gefragt“, sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom.

Der Optimismus der ECM-Branche erhöht zudem die Bereitschaft, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Gut zwei Drittel der ECM-Anbieter (64 Prozent) planen, im laufenden Jahr weitere Mitarbeiter einzustellen.

ECM-Systeme helfen, Büro- und Verwaltungsprozessen zu digitalisieren. Durch sie entwickelt sich der Arbeitsplatz zu einem „Digitalen Arbeitsplatz“.

Am kommenden Dienstag um 11 Uhr präsentiert der Digitalverband Bitkom auf der CeBIT erstmalig seinen Digital Office Index. Für den Index wurden in einer Studie mehr als 1.100 Unternehmen aus zahlreichen Branchen befragt. In den Index fließen alle Umfrageergebnisse zu technischen und personellen Voraussetzungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ein, deren aktueller Stand sowie deren Zukunftsperspektive.

finanzwelt-Fazit: Die Digitalisierung der Berufs- und Geschäftswelt nimmt zu. Das bedeutet auch neue Herausforderungen für eine passende Versicherungsdeckung. Vor allem Versicherungsmakler spezialisieren sich auf Deckungskonzepte von der Sicherung für IT-Entwickler bis zur Deckung eines Online-Shops der andere Risiken hat, wie das frühere Ladenlokal. Ein Trend der Digitalisierung ist es sich online zu informieren, aber offline sich von Experten beraten zu lassen und Entscheidungen zu treffen. Analog individuelle Risiken analysieren, erkennen, lösen und den nachhaltigen Service online zu organisieren ergänzen sich in der Praxis ideal. Zu den größten Risiken in der digitalen Welt zählen die Haftung aus Handelsgeschäften und Aufträgen, aber auch die Cyber-Risiken und der Datenschutz.

Dietmar Braun