DFH für Nachhaltigkeitspreis nominiert

Die Häuser der DFH zeichnen sich durch Nachhaltigkeit aus / Foto: © DFH

Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG könnte im Dezember in Düsseldorf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis entgegennehmen. Das aus Simmern im Hunsrück stammende Unternehmen wurde in der Kategorie “Mittelgroße Unternehmen” nominiert.

Mit dem in Düsseldorf verliehenen Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen und damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Die DFH-Gruppe hat die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mit ihren Erfolgen bei der Etablierung des nachhaltigen Hausbaus überzeugt.

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagements bei der DFH. „Sie zeigt, dass wir mit unserer Strategie, nachhaltiges Wohnen bezahlbar zu machen und mit jährlich mehr als 3.000 zertifizierbaren Eigenheimen in den Markt zu bringen, auch aus Sicht der Jury einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Bausektor leisten.“

Für die DFH gibt es keine Alternative zum nachhaltigen Hausbau. „Immerhin ist der Gebäudesektor derzeit für etwa ein Drittel der CO2-Emissionen sowie 40 % des Endenergieverbrauchs verantwortlich“, erklärt Lundie. „Nachhaltig konzipierte, aus dem erneuerbaren Rohstoff Holz gebaute, energieeffiziente und energieproduzierende Eigenheime stellen daher einen bedeutsamen Hebel dar, um die nationalen Klimaziele zu erreichen.“

Die DFH-Fertighäuser in Holzbauweise sind mit lediglich nur rund 2,3 Tonnen CO2 pro Haus vergleichswiese Emissionsarm in der Produktion und auch noch danach: „Die jährlich produzierten DFH-Häuser sparen gegenüber herkömmlich gebauten Einfamilienhäusern jedes Jahr mindestens weitere 10.000 Tonnen CO2-Äquivalente ein – und das über die gesamte Nutzungsdauer.“ Beim Einbau eines Hauskraftwerks, einer Systemlösung aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher, könnten Baufamilien über die weitgehende Eigenversorgung mit Solarenergie langfristig weitere CO2-Emissionen vermeiden.

Mit der Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitspreis im Dezember würde sich für die DFH ein Kreis schließen: Das Unternehmen erhielt im Juni 2013 für die DFH-Vertriebslinie OKAL als erstes Hausbauunternehmen überhaupt ein Zertifikat für nachhaltiges Bauen im Ein- und Mehrfamiliensektor. Gut zwei Jahre später zertifizierte die DFH zunächst alle schlüsselfertigen und malervorbereiteten Häuser nach dem strengen System der DGNB. Positiv für die Kunden: Sie mussten dafür keine Mehrkosten aufbringen. Seit April 2017 sind auch die Ausbauhäuser der DFH zertifizierbar durch die DGNB.

Die DFH-Gruppe ist damit das erste Hausbauunternehmen, das vom Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Premium-Eigenheim für alle Hausvarianten und in allen Preisklassen eine Bestätigung der nachhaltigen, hochqualitativen Bauweise durch die DGNB als neutrale Bewertungsinstanz anbietet. „Nur wenn sich alle Baufamilien ein nachhaltiges Eigenheim leisten könnten, treiben wir die Wende zum nachhaltigen Bauen entscheidend voran“, erklärt DFH-Nachhaltigkeitsmanager Lundie die Motivation des Fertighaus-Marktführers.

Zehn Jahre Nachhaltigkeitspreis

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Er wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungsreinrichtungen gestiftet. Er ist einer der renommiertesten Preise seiner Art in Europa. (ahu)

www.dfhag.de