Bei der Digitalisierung ist die Branche noch zu heterogen

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Das war eine wesentliche Erkenntnis der Jahresauftaktveranstaltung der Apella AG am Fleesensee. Der Maklerpool stellte zudem eine digitale Lösung für seine Makler vor, bot umfangreiche Weiterbildung und eine Messe mit neuem Konzept. Auch eine Verstärkung des Führungsteams wurde vorgestellt.

Die Welt befindet sich im Wandel – im digitalen Wandel. Davon bleibt selbstverständlich auch die Finanzbranche nicht unberührt. Jedoch ist so mancher Akteur hier weiter als andere: „Was nützt das Schnellboot im eigenen Flottenverbund, wenn der große Tanker vor sich hin rostet?“ Diese Frage stellte Guntram Schloß, Vorstandsvorsitzender der Apella AG, auf der Jahresauftaktveranstaltung des Neubrandenburger Maklerspools in Fleesensee und beschrieb damit, dass die Unternehmen in der Versicherungswirtschaft beim Thema Digitalisierung auch zu Beginn des 21. Jahres des 21. Jahrhunderts noch sehr heterogen aufgestellt sind. So entstünden laut Guntram Schloß immer wieder nur neue Insellösungen, die für sich genommen eine Speerspitze der technologischen Entwicklung seien, aber nicht für das gesamte Unternehmen stehen. Ein Beispiel, wo noch deutlicher digitaler Nachholbedarf besteht, sind die Landinpages von Versicherungen, die nach Einschätzung von Experten häufig noch viel zu langsam sind. So dauert es im Schnitt mehr als acht Sekunden, bis diese vollständig aufgebaut sind – jedoch steigt erfahrungsgemäß die Abbruchquote durch Internet-User bereits nach drei bis vier Sekunden deutlich an.

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