Erck Rickmers trennt sich von zwei Unternehmen

Erck Rickmers / Foto: © E.R. Schiffahrt

Der Hamburger Unternehmer Erck Rickmers (53) verkauft rückwirkend zum 1. Januar sämtliche Geschäftsanteile der 1998 gegründeten E.R. Schiffahrt GmbH & Cie. GmbH sowie des Schiffsmaklers Harper Petersen & Co. an die Bremer Zeaborn Gruppe. Dem Zusammenschluss müssen die Kartellbehörden noch zustimmen. Außer den Eigentumsverhältnissen wird sich für die Unternehmen nichts ändern: So sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 200 an Land und 2.800 auf See, übernommen werden und Nils Aden, derzeit CEO der E.R. Schiffahrt, wird auch in Zukunft die gemeinsamen Ship Management-Aktivitäten verantworten. Zudem bleibt Simon Austen CEO von Harper Petersen und Hamburg bleibt Hauptsitz der Gesellschaften. Über die finanziellen Modalitäten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. „E.R. Schiffahrt und Harper Petersen sind exzellent geführte und profitable Unternehmen. In der neuen Konstellation erreichen sie nun auch eine kritische Größe, um sich im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu positionieren“, erklärt Erck Rickmers. „Eine Konsolidierung unter den deutschen Bereederungsgesellschaften ist angesichts der internationalen Markterfordernisse überfällig. Zeaborn verfolgt eine dynamische Wachstumsstrategie, die dem Unternehmen, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und seinen Kunden eine attraktive Perspektive bietet.“

Weiterhin in Schifffahrt aktiv

Trotz des Verkaufs des Ship Managements bleibt die Erck Rickmers Gruppe weiterhin in der Schifffahrt aktiv. So ist die Gruppe mit 34 eigenen und gemeinsam mit Investoren finanzierten Schiffen in der maritimen Wirtschaft engagiert. Zudem wird eine zum Jahreswechsel unter dem Traditionsnamen Blue Star Group neu etablierte Gesellschaft Schifffahrtsinvestments für institutionelle Anleger entwickeln. (ahu) www.er-capital.com