Risiken aus wachsender Verschuldung bleiben bestehen

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Der Strukturwandel kommt voran: Wachstumstreiber bleibt der Dienstleistungsbereich, der bereits seit vier Jahren rund 1,5 Prozentpunkte schneller wächst als die Industrie.

  • Die chinesische Regierung setzt auf bewährte Rezepte: Die stark anziehende Investitionstätigkeit der Staatsunternehmen deutet darauf hin, dass Peking diese zur Wachstumsstabilisierung auserkoren hat.
  • Das Problem der exzessiven privaten Verschuldung bleibt bestehen: Risiken entstehen nicht nur durch die Finanzierung unrentabler Projekte, sondern noch stärker durch die kräftig wachsenden Kredite an den Finanzsektor.
  • Weitere Konjunkturstimuli sind notwendig. Aufgrund der Verschuldungsproblematik dürfte die Zentralbank nur moderat expansiver werden, so dass der Fiskalpolitik stärkere Bedeutung zukommt.
  • Wir rechnen nicht mit einem Währungskrieg, aber im Laufe des Jahres mit einer moderaten Abwertung des Yuan.

Kommentar von: Katrin Löhken, Volkswirtin bei Sal. Oppenheim