Zurich nimmt Kurs auf Zukunft

Foto: © Aleksei-fotolia.com

Künftig wird Zurich sein Deutschlandgeschäft von Frankfurt und Köln aus lenken. In Köln findet in wenigen Wochen der nächste InursHack statt.

Die Zurich Gruppe Deutschland hat die Grundsteine für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens in Zeiten der Digitalisierung gelegt. „Kundenorientierung, Innovationen und Simplifizierung sind die drei zentralen Handlungsfelder, auf die wir uns konzentrieren“, so Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland vor Journalisten im Kölner Gründerzentrum STARTPLATZ. „Wir haben unsere Organisationsstruktur erfolgreich auf die Anforderungen von Kunden und Vertrieben ausgerichtet und Komplexität reduziert“, so Nagel. „Darüber hinaus vereinen wir im neuen Bereich Marktmanagement alle kundenrelevanten Sichtweisen. Diese wurden bislang im Marketing sowie im Vertriebs- und Kundenmanagement eher getrennt betrachtet. An Stelle von Silodenken fördern wir den interdisziplinären Austausch und unternehmerisches Denken.“

Neue Standorte

Der Schweizer Versicherer bereitet sich auf infrastrukturell auf die Arbeitswelten der Zukunft vor. So wurde erst kürzlich der Grundstein für die Ende 2019 bezugsfertige Rheinland-Zentrale in Köln-Deutz gelegt. Bereits ein Jahr früher, im März 2018 wird Zurich im Rhein-Main-Gebiet in ein moderneres Gebäude ziehen. Durch den Umzug reduziert die Zurich die Zahl ihrer Direktionsstandorte in Deutschland von derzeit fünf auf zwei, in die die Mitarbeitenden umziehen werden. Beide Standorte sind innerhalb von lediglich einer Stunde mit dem ICE zu erreichen.

Neue Arbeitswelten

An den neuen Standorten erwarten die Mitarbeiter komplett neu konzipierte, attraktive und moderne Arbeitswelten. „Wir alle werden offene Raumkonzepte vorfinden. Auch der Vorstand. Die offenen Arbeitswelten stehen für eine neue Unternehmenskultur, unterstützen agiles und vernetztes Arbeiten und fördern eine auf den Kunden ausgerichtete Denkweise“, so Nagel. Bereits jetzt bindet Zurich die Mitarbeiter bei der Planung der künftigen Standorte ein. Dazu wurden beispielsweise Testflächen in den Altgebäuden errichtet, wo neue Gestaltungskonzepte sowie Mobiliar erprobt werden.

weiter auf Seite 2