Wüstenrot-Manager bis 2021 berufen

Das Jahr 2021 hat für die Bausparkasse Wüstenrot einen hohen Stellenwert, da in diesem Jahr die Bausparkasse ihr 100jähriges Jubiläum feiert. Einige Bausparkassen-Vorstände wurden bis 2021 berufen.

2015-12-11 (fw/db) Der Aufsichtsrat der Wüstenrot Bausparkasse AG aus Ludwigsburg hat dieser Tage den Vertrag von Finanzvorstand Jürgen Steffan (54) bis 2021 verlängert. Zuvor war 2015 bereits der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hertweck (48) ebenfalls bis 2021 verlängert worden.

Das Aufsichtsgremium will dadurch Kontinuität an der Unternehmensspitze der ältesten deutschen Bausparkasse schaffen und stärkt deren Weg der Erneuerung stärken. Wüstenrot hat seit 2006 bewiesen, dass sie zu den Vorreitern der Branche gehört und frühzeitig die Themen Kostensenkung, Vertriebsumbau, Automatisierung sowie Digitalisierung und Wertorientierung angegangen ist. Zudem arbeitet die Bausparkasse aktuell an Produktinnovationen, die sich 2016 unter anderem in einem neuen Tarif widerspiegeln werden.

2015 war für Wüstenrot ein Erfolg

Die Wüstenrot Bausparkasse wird über dem Vorjahreswert von 13,7 Milliarden Euro im Bruttoneugeschäft liegen und das Baufinanzierungsgeschäft wird um knapp 20 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro wachsen, bei weiter verbesserten Finanzkennzahlen.

„Wie die aktuellen Zahlen belegen, ist die Wüstenrot Bausparkasse auf einem erfreulichen Weg. Dafür gebührt Bernd Hertweck und seinem Team Dank und Anerkennung. Wir wünschen den Wüstenrot-Vorständen weiterhin gutes Gelingen“, sagte Dr. Alexander Erdland, in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse.

Erdland selbst will vorzeitig als Konzernchef gehen (finanzwelt 10.12.2015) und hat den Manager Jürgen A. Junker (finanzwelt 10.12.2015) als seinen Wunschkandidat und designierten Nachfolger an der Stuttgarter Konzernspitze Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) verkünden lassen.

Dietmar Braun