Wüstenrot Immobilien baut Geschäft aus

Foto: © Jeanette Dietl - fotolia.com

Die niedrigen Zinsen kommen vor allem den Unternehmen der Immobilienbranche zugute. So hat die Wüstenrot Immobilien GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 erneut einen Rekord beim Vermittlungsergebnis verbucht.

Die Wüstenrot Immobilien GmbH konnte ihr Vermittlungsergebnis im vergangen Jahr um ca. 20 % auf 506 Mio. Euro steigern. Hiervon entfielen auf das Kerngeschäft, nämlich die Vermittlung von Wohnimmobilien, 409 Mio. Euro. 70 % des Zuwachses im Kerngeschäft haben die im noch Aufbau befindlichen Makler des Württembergischen Vertriebs beigesteuert. Ende 2017 waren 179 Makler unter Vertrag, 22 mehr als im Vorjahr.

Der Beitrag der vermittelten Baufinanzierungen und der Immobilienverwertungen zum Vermittlungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich geändert: Wurde 2016 mit den vermittelten Baufinanzierungen ein Ergebnis von 58 Mio. Euro erzielt, stieg dieser Wert 2017 auf 85 Mio. Euro. Zurückgegangen sind hingegen die Summen aus den Immobilienverwertungen, die 2016 bei 16 Mio. Euro lagen, 2017 bei „nur“ 12 Mio. Euro.

Weitere Vertriebsschwerpunkte für 2018

Mit der Aufnahme des Vertriebs von Microapartments für Kapitalanleger wird ein bundesweit verfügbares Angebot bereitgestellt. Damit soll die hohe Nachfrage nach Investitionen in überschaubarer Höhe gedeckt werden. Geplante Immobilienstandorte sind Hamburg und München.

Im vergangenen Jahr startete die Württembergische Immobilien GmbH die Qualifizierungsmaßnahme „Fachmakler für Erbschaftsimmobilien (EBZ)“. Diese Maßnahme wird mit zwei weiteren Lehrgängen fortgesetzt. Bundesweit werden bis Mitte dieses Jahres rund 100 Makler die Lehrgänge erfolgreich absolviert haben. Das Beratungsangebot der Makler richtet sich an Seniorenhaushalte für deren Vermögens- und Immobilienpläne. Darin integriert sind auch Immobilienverrentungs-Angebote.

Wachsende Bedeutung des Immobilienvermögens im Alter

Rund sechs Millionen Rentner und Pensionäre leben in Deutschland im Eigentum, zwei Drittel davon in Einfamilienhäusern. 65 % der vermieteten Wohnungen in Deutschland gehören privaten Vermietern, die im Durchschnitt knapp 60 Jahre alt sind. Für sie stellt sich früher oder später die Frage, wie sie mit ihrem Nachlass umgehen wollen. Sie müssen entscheiden, ob sie die Immobilie selbst nutzen, verkaufen oder vermieten wollen, ob ein altersgerechter Umbau nötig ist und welche Chancen eine Immobilienverrentung bietet.

„Die Beratung älterer Haushalte über bedarfsgerechte und finanzierbare Lösungsmöglichkeiten, zumeist auch mit Erbschaftsfragen verknüpft, erfordert spezielles Fachwissen und ein hohe Verantwortung“, so Geschäftsführer Jochen Dörner. Deshalb hat die WI in Kooperation mit dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) 2017 den zertifizierten Lehrgang „Fachmakler für Erbschaftsimmobilien (EBZ)“ eingeführt, den bereits 60 Makler bis Ende 2017 erfolgreich absolviert haben.

Für Dörner geht die Entscheidung vom Herbst 2017 auf einen Sachkundenachweis als Berufszulassungsanforderung für Immobilienmakler zu verzichten und stattdessen auf einen Weiterbildungsnachweis von mindestens 20 Stunden in 3 Jahren zu setzen, völlig an den Ansprüchen einer kompetenten Immobilienberatung vorbei: „Für alte Hasen unter den Maklern, die schon langjährig tätig sind, mag die Neuregelung ausreichend sein. Für junge Einsteiger ist das viel zu wenig, um sich zu qualifizieren.“ Die WI nutzt deshalb für ihre Makler bei ihrem Bildungsträger EBZ seit 2012 jedes Jahr ein breites fachliches Bildungsprogramm. (ahu)

www.wuestenrot-immobilien.de