Umfrage bestätigt Portfolioallokation

Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital

Eine aktuelle Umfrage von Aquila Capital zeigt, dass 80 Prozent der institutionellen Investoren planen, den Immobilienanteil in ihrem Portfolio stabil zu halten oder zu erhöhen.

(fw/rm) „Die Nachfrage institutioneller Investoren nach Immobilien ist weiterhin sehr hoch und wir erwarten angesichts des attraktiven Rendite-Risiko-Profils der Assetklasse auch künftig steigende Kapitalzuflüsse“, so Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital. Insgesamt sind 87 Prozent der institutionellen Investoren aktuell in Immobilien investiert, mit einem durchschnittlichen Anteil am Gesamtportfolio von 11 Prozent. 58 Prozent der Investoren halten Anteile an Core-Immobilien, wobei ein Drittel (33 Prozent) an Core Plus-Immobilien beteiligt ist. 27 Prozent der Befragten investieren im Value-Added-Segment, 16 Prozent verfolgen eine opportunistische Strategie. Die Tatsache, dass 38 Prozent der Befragten die künftige Entwicklung der Assetklasse insgesamt positiv oder sehr positiv bewerten, lässt eine weiterhin steigende Nachfrage erwarten. Trotz positiver Gesamtbeurteilung der Assetklasse sehen Investoren die weitere Entwicklung europäischer Immobilien in Bezug auf einige Aspekte kritisch: Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) führt das makroökonomische Umfeld als Unsicherheitsfaktor an, 43 Prozent beurteilen das Preisniveau als hoch, manche von ihnen sogar als ausgereizt. Etwa ein Drittel (31 Prozent) ist aufgrund der sinkenden Renditen bei Core-Objekten skeptisch, weitere 22 Prozent beurteilen insbesondere die geopolitische Situation und die Bedrohung durch Terrorismus als problematisch. Zu den beliebtesten Investment-Vehikeln gehören für institutionelle Investoren Investmentfonds (39 Prozent), Spezial-AIFs (35 Prozent), Direktinvestments (23 Prozent) und Dachfonds (23 Prozent). Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 82 Prozent der Investoren die Entwicklung des spanischen Immobilienmarkts positiv oder neutral beurteilen und etwa ein Drittel (31 Prozent) erwartet, dass institutionelle Investoren künftig verstärkt in Spanien investieren werden. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen die Strategie des Spezial-AIFs Aquila Real Estate Opportunities Spain. Der Fonds investiert in spanischen Metropolregionen sowohl in Wohnimmobilien während der Bauphase als auch in Umwidmungen bestehender Immobilien in Wohnprojekte. Aquila Capital hat bereits mehrere Projekte akquiriert und verfügt über eine umfassende Pipeline weiterer Investmentopportunitäten in diesem Segment. Der Fonds strebt einen Gesamtmittelrückfluss von rund 155 Prozent-175 Prozent nach Kosten und lokalen Steuern an. „Der spanische Wohnimmobilienmarkt bietet unserer Einschätzung nach attraktive Investment-Opportunitäten. Wir sind seit über zwei Jahren in Spanien aktiv und sehen eine weiter steigende Nachfrage durch institutionelle Investoren nach Core-Objekten in Metropolregionen wie Madrid und Barcelona“, ergänzt Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital. www.aquila-capital.de