SYZ & CO: Schweizer BIP-Wachstum auch in 2012

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Nach Ansicht von SYZ & CO könnten Exportgeschäfte, ohne den immensen Druck zu verbergen, der aufgrund des aktuellen Wechselkurses auf Schweizer Unternehmen haftet, insgesamt auch unter den gegebenen Umständen weiterhin positiven Einfluss auf das Wachstum des Schweizer Bruttoinlandsproduktes (BIP) nehmen.

(fw/ah) Einerseits nahmen die Exportwerte einhergehend mit der Stärkung des CHF über das vergangene Jahr im Vergleich zum Euro sowie einem Korb weiterer Leitwährungen (bekannt als reale Wechselkurse) fortlaufend ab. Tatsächlich standen diese beiden Variablen in den letzten zehn Jahren stets in sehr engem Verhältnis zueinander. Die Entscheidung der Schweizer National Bank (SNB) für einen EUR/CHF-Mindestkurs dürfte nach Einschätzung der SYZ-Experten den Druck in dieser Hinsicht ein wenig dämpfen. Andererseits verzeichne die Schweizer Wirtschaft immer noch einen nicht gerade geringen Handelsüberschuss, merkt SYZ & CO an. Es stelle sich die Frage, wie dies bei einem solch starken Rückgang der Exporterlöse möglich sei? Die Antwort der Fachleute darauf laute schlicht: Die Aufwertung des CHF führte ebenfalls zu einer Verringerung der Importpreise, was wiederum (ungeachtet der Menge von importierten Waren und Dienstleistungen) verminderte Importausgaben nach sich zieht.

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