Rechtzeitig auf MiFID II einstellen

Swen Köster ©moventum

Moventum rät seinen Beratern, sich bereits jetzt auf die 2018 in Kraft tretenden Veränderungen durch MiFD II einzustellen. Dabei sollte auch das eigene Geschäftsmodell überdacht werden.

Zum Jahresanfang 2018 tritt die MiFID II in Kraft. Laut der Luxemburger Fondsplattform Moventum wird dies einige Änderungen für Berater, Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) und Fondsplattformen mit sich bringen. Dabei wird sich besonders das Verhältnis zwischen Produktanbieter und Vertrieb nachhaltig ändern. Dies hat zur Folge, dass auch traditionelle Vergütungsstrukturen wie Bestandsprovisionen auf dem Prüfstand stehen. „Berater werden künftig klar dokumentieren müssen, welchen Mehrwert sie Kunden auch nach dem erfolgreichen Vertrieb von Finanzprodukten noch bieten“, erklärt Swen Köster, Senior Vice President Sales bei Moventum. „Erst dann sind klassische Bestandsprovisionen nach MiFID II gerechtfertigt“, so Köster weiter.

Um für die Änderungen gewappnet zu sein, rät Moventum seinen Beratern sich bereits heute mit den Anforderungen von MiFID II auseinanderzusetzen und womöglich das eigene Geschäftsmodell zu überdenken. „Zwar wird es auch künftig Bestandsprovisionen geben, doch erscheint Honorarberatung ab 2018 noch attraktiver als bislang“, betont Köster. „Da die Wahl des Vergütungsmodells für Berater sehr individuell ist, bieten wir unseren Partnern seit Jahren eine Auswahl unterschiedlichster Vergütungsmodelle, Honorarberatung, Provisionsmodelle und Kombinationen aus beiden Vergütungsformen“, so Köster. Hinzu komme, dass Moventum mit seiner europaweiten Ausrichtung bereits Erfahrung mit stark regulierten Märkten für Finanzprodukte habe. „Wir sind seit Jahren in Großbritannien aktiv. Die Regeln für den Finanzvertrieb ähneln in weiten Teilen dem, was auch im Zuge von MiFID II auch für den Rest Europas angedacht ist“, erklärt Köster.

Die Berater sollten, neben der Wahl des Vergütungsmodells, schon heute darauf achten mit Partnern zusammenzuarbeiten, die den wachsenden Anforderungen an ein unabhängiges Berichtswesen schon heute gerecht werden. „Mit MiFID II wird die Transparenz für Anleger noch weiter steigen. Dies bewerten wir grundsätzlich positiv. Vermittler, die schon heute auf eingespielte Lösungen vertrauen, können gegenüber Kunden mit diesem Alleinstellungsmerkmal punkten und werden ab 2018 nicht auf dem falschen Fuß erwischt“, betont Köster.

Moventum bietet seinen Partnern seit Jahren regelmäßige Berichte über Marktlagen und Entwicklungen der jeweiligen Produkte oder Depots inklusive Depotauszügen und Erträgnisaufstellungen. Analysetools unterstützen Berater darüber hinaus bei der laufenden Beratung. „Mit MiFID II wird es noch wichtiger, dass Berater ihre Kunden kontinuierlich informieren. Unsere Leistungen sind seit jeher darauf ausgerichtet, Marktentwicklungen anschaulich und aktuell aufzubereiten und Vermittler so tatkräftig bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, erklärt Köster. (ah)

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