PwC-Studie: Europäische Staaten bleiben bei Banken an Bord

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Die europäischen Staaten spielen bei der Konsolidierung der Finanzbranche weiterhin eine Schlüsselrolle. Dies ergab die Studie „M&A Insight – European Financial Services“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG (PwC), Frankfurt am Main.

(fw/kb) Im Jahr 2009 kauften europäische Regierungen für 39 Milliarden Euro Beteiligungen an Banken und anderen Finanzinstitutionen. Damit sanken die staatlichen Investitionen in dem Sektor gegenüber dem Vorjahr (104 Milliarden Euro) absolut betrachtet zwar deutlich. Wegen des insgesamt niedrigeren Transaktionsvolumens verringerte sich der staatliche Anteil am Gesamtwert der Anteilskäufe jedoch nur von 58 Prozent auf knapp unter 50 Prozent.

Die Studie erfasst alle 2009 angekündigten Transaktionen in der europäischen Finanzdienstleistungsbranche ab einem Volumen von 25 Millionen Euro. Nicht berücksichtigt wurden Deals, die mit keiner signifikanten Änderung der Eigentümerverhältnisse bzw. -rechte verbunden sind.

Sie finden die Studie als kostenlosen Download unter: www.pwc.de/de/presse

PricewaterhouseCoopers ist nach eigenen Angaben mit 9.000 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund 1,37 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften.