Pensionskassen zeigen sich beunruhigt

Pascal Blanqué, CIO von Amundi / Foto: © Amundi

Die europäischen Pensionseinrichtungen sind durch die aktuellen politischen Entwicklungen besorgt. Die Marktlage zwingt sie wohl dazu, in riskantere Anlagen zu investieren.

Zum dritten Mal hat der Asset Manager Amundi zusammen mit CREATE-Research eine Befragung europäischer Pensionseinrichtungen durchgeführt. An der Umfrage nahmen dieses Mal 169 europäische Adressen teil, die zusammen ein Vermögen von 1,76 Billionen Euro verwalten.

Die Umfrage deckt folgende drei Fragen ab:

  1. Welche Auswirkungen auf die Finanzmärkte sind im nächsten Jahrzehnt unter anderem aufgrund des wachsenden Nationalismus und Protektionismus zu erwarten?
  2. Welche Asset-Allocation-Ansätze sind künftig erfolgversprechend?
  3. Welche Innovationen lassen in einem volatilen Marktumfeld akzeptable Ergebnisse erwarten?

Die wichtigsten Ergebnisse:

  1. Insgesamt blicken die Pensionseinrichtungen sehr besorgt auf die politische Entwicklung beziehungsweise den wachsenden Nationalismus und daraus erwachsende politische Risiken.
  2. Die große Mehrheit der Pensionseinrichtungen fürchtet, dass beispielsweise aus dem Brexit-Votum erhebliche negative Folgen erwachsen.
  3. Favorisiert werden bei der Asset-Allocation globale Aktien und Infrastruktur, während Währungen und Rohstoffe an Attraktivität verlieren.

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