MLP: Umbau schmälert Ergebnis

Im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen baut Zurich Arbeitsplätze ab / Foto: © Giovanni Cardillo - fotolia.com

Der Umbau des MLP-Konzerns hat sowohl Auswirkungen auf die Aktionäre als auch auf das operative Konzernergebnis. Dennoch kann der Wieslocher Finanzdienstleister mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden sein.

Im vergangen Jahr hat die MLP Gruppe Zuwächse bei den wesentlichen Kennziffern zu verzeichnen. So stiegen die Gesamterlöse um ca. 10 % auf 610,4 Mio. Euro. Zwar wurde ein operatives EBIT von 35,1 Mio. Euro erzielt, 4,4 Mio. Euro mehr als im vergangenen Jahr. Einmalige Sonderaufwendungen ließen das EBIT am Ende allerdings auf 19,7 Mio. Euro zusammenschmelzen. Die Einmalaufwendungen von 15,4 Mio. Euro für das im Februar 2016 angekündigte Effizienzprogramm ließen auch den Konzernüberschuss sinken, der nun bei 14,7 Mio. Euro liegt, nachdem er im Vorjahr noch 19,8 Mio. Euro betragen hatte.

Das gesunkene operative Ergebnis bekommen auch die Aktionäre zu spüren, die nun eine Dividende von 8 Cent pro Aktie erhalten, nachdem sie sich im Vorjahr noch über 12 Cent freuen durften. Die Ausschüttungsquote von 60 % liegt im angekündigten Korridor.

Auch in diesem Jahr wir MLP seine strategischen Initiativen fortsetzen und die Umsatzbasis genauso verbreitern wie das Kostenmanagement. Weitere Schwerpunkte in diesem Jahr bilden die weitere Stärkung des Hochschulsegments und eine neue Konzernstruktur. Für die Weiterentwicklung der Konzernstruktur werden in diesem Jahr Einmalaufwendungen von 9 Mio. Euro entstehen. Diese sind bereits in das prognostizierte EBIT von 36 Mio. Euro einkalkuliert. Am 29. Juni wird am Firmensitz in Wiesloch die Hauptversammlung stattfinden. Bereits über einen Monat vorher, am 11. Mai werden die Zahlen über das erste Quartal diesen Jahres bekannt gegeben. (ahu)

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