Krisensicher in die Zukunft

09.06.2020

Peter Süßengut / Foto: © Peter Süßengut

Im Rahmen der finanzwelt Webinar-Woche erläutert Peter Süßengut, wie Sie als Vermittler in Zeiten von Krise und Regulierung neue Einnahmequellen erschließen können. 

BaFin Aufsicht und Provisionsdeckel werfen ihre düsteren Schatten voraus. Längst sind die Einnahmen schon geschrumpft und Corona lässt so manchen skeptisch werden, ob 2020 ein weiterer Einnahmenrückgang zu verzeichnen ist. Wie Sie ab sofort Ihre Einnahmen wieder aktiv selbst in die Hand nehmen und sich gegen Krisen rüsten.

Die Angst geht um

Es ist ein ungutes Gefühl, was dieser Tage umhergeht, wenn die Spitze des Branchenverbandes AfW dazu aufruft, sich aktiv an seine Bundestagsabgeordneten zu wenden und die eigene Position bewusst zu machen. Es zeigt vor allem, dass die Situation angespannt und ernst ist. Es steht nicht zu erwarten, dass eine positive Wende ansteht.

Neben den strukturellen Schwierigkeiten und Fragen dazu, wie sich die sinkende Mehrwertsteuer nun auswirkt, drücken auch soziale Entwicklungen auf die Stimmung im Vertrieb: Digitalisierung und Corona zeigen, dass das in die Zukunft vertagte Handeln doch schneller nötig ist als geplant.

Die Lösung: Servicevereinbarungen

Der einzige Ausweg aus dieser Einbahnstraße ist ein Abzweig durch andere Einnahmequellen. Alternative Vergütungsmodelle bieten unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten. Sie zeigen jedoch auch, dass es wichtig ist, ein solides Fundament zu errichten und dadurch von Provisionen als Einnahmequelle unabhängiger zu werden.

Servicevereinbarungen bieten gegenüber anderen alternativen Vergütungsmodellen einen Vorteil: Der Kunde muss nicht umdenken. Er versteht durch die Erläuterung der Zusammensetzung von Versicherungsbeiträgen, warum der Kundenservice den eigenen Erwartungen nicht vollumfänglich entspricht. Er bekommt ein Gefühl für die Mechanismen der Finanzbranche und versteht, warum sein Wunsch nach Service durch den gestiegenen Verwaltungsaufwand der letzten Jahre und den gleichzeitig gesunkenen Provisionen nicht gewährleistet werden kann.

Zudem kann er die freie Wahl treffen, wie er künftig betreut und beraten werden möchte. So löst sich also nicht nur der Versicherungsmakler aus seiner Unmündigkeit, sondern er ermöglicht seinen Kunden dieselbe Entscheidung, sich den Service auszuwählen, der gewünscht ist.

Verdient ist verdient

Ein wesentlicher Grund, der für Servicevereinbarung gegenüber erhöhten Neuvertragsquoten spricht, ist die Stornofreiheit. Wer seinen Kunden einen Servicevertrag anbietet und diesen abschließt, der erhält ab diesem Augenblick sofort die abgeschlossene Summe. Anders sieht dies bei der Vermittlung von Versicherungen aus, die zunächst schon einen Anteil an Stornoreserve abziehen, bevor überhaupt eine Auszahlung getätigt wird.

Darüber hinaus führen Stornohaftungszeiten von teilweise bis zu 8 Jahren zu einem unsicheren Blick in die Zukunft der gemeinsamen Geschäftsbeziehung – denn: Wer weiß schon heute, wie sich Tarife, Lebenssituation und Geschäftsbeziehung in fünf Jahren entwickelt haben.

Servicevereinbarungen bilden somit eine dritte, unabhängige Säule, welche zunächst das Einkommensdach überhaupt wieder ausbalanciert. So erhalten Versicherungsmakler eine Stütze für die angeschlagenen Säulen Abschluss- und Bestandsprovision, welche ihnen und auch ihren Kunden Sicherheit bietet.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie in nur 12 Wochen dieses zusätzliche Einkommen aufbauen können, dann melden Sie hier sich jetzt kostenfrei zu meinem Webinar an.

Informationen über die weiteren Termine der finanzwelt Webinar-Woche erhalten Sie hier.