Immobilienstandort Frankfurt gewinnt

Foto: © Michael Schütze - fotolia.com

Für den Immobilienstandort Frankfurt ist die Brexit-Entscheidung keine schlechte Nachricht, glaubt Primus-Valor-Vorstandsmitglied Gordon Grundler. Bereits im Vorfeld hatten sich britische Banken für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen.

(fw/rm) Dank der EU-Mitgliedschaft Großbritanniens, diene der Finanzplatz London vielen Banken bislang als Tor zum Geschäft mit dem Kontinent. Ein EU-Austritt könnte diese Funktion Londons obsolet machen. „Als Alternative zum Finanzplatz London kommt auf europäischer Ebene eigentlich nur Frankfurt in Frage. Wir rechnen aus diesem Grund mit einer wachsenden Nachfrage nach Geschäfts- und Wohnimmobilien im Großraum Frankfurt“, erklärt Grundler. Bereits heute weise Frankfurt einen der dynamischsten Immobilienmärkte Deutschlands auf. „Die Brexit-Entscheidung wird einige Unternehmen aus der Finanzindustrie nach Frankfurt locken. Deren Angestellte benötigen auch Wohnraum“, konstatiert Grundler. Dieser sei in Frankfurt ohnehin knapp. Bereits während der vergangenen Jahre habe sich der Einzugsbereich Frankfurts zunehmend vergrößert. Viele Menschen pendeln aus Darmstadt, Mannheim, Hanau oder gar Wetzlar in die Finanzmetropole. „Der Bedarf an attraktiven Wohnimmobilien in und um Frankfurt wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Entscheidung zum EU-Austritt dürfte diesem Trend einen zusätzlichen Schub geben“, glaubt Grundler, dessen Primus Valor AG während der vergangenen Jahre mehrfach im Großraum Frankfurt investiert hat. www.primusvalor.de