HSBC und BNP Paribas warten mit guten Zahlen auf

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Die HSBC und BNP Paribas können sich über Gewinnsprünge freuen. Das geht aus den Geschäftsergebnissen im zweiten Quartal hervor.

(fw/ah) Die britische Großbank HSBC konnte ihren Gewinn dank sinkender Belastungen aus faulen Krediten auf rund elf Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Vor Steuern betrug das Plus im ersten Halbjahr 11,1 Mrd. Dollar nach fünf Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum, wie das Institut am Montag mitteilte. Analysten hatten mit einem Plus von lediglich 9,1 Mrd. Dollar gerechnet. Der Aktienkurs notierte um die Mittagszeit um 8,25 Euro, was einem Aufschlag von gut fünf Prozent entspricht.

Ebenfalls einen Gewinnsprung im zweiten Quartal hat die BNP Paribas erzielt. Der Überschuss kletterte um 31 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie die französische Großbank mitteilte. Die Risikokosten gingen um mehr als die Hälfte auf 1,1 Milliarden Euro zurück, während die Erlöse um 12 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro zulegten.

Positiv trug nun auch die Integration des übernommenen Fortis-Bankgeschäfts zur Entwicklung bei. Den Aktienkurs beflügelte diese Meldung auf ein Niveau von 55,30 Euro – ein Anstieg von 4,5 Prozent.