Globuswerke kommen voran

Foto: © LEWO

Der zweite von drei Bauabschnitten der Leipziger Globuswerke ist bezugsfertig. Noch in diesem Jahr soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein. LEWO beweist dabei, dass sich Denkmalimmobilie und Energieeffizienz nicht ausschließen.

Die Globuswerke im Leipziger Stadtteil Plagwitz wurden 1897 errichtet und dienten danach als Produktionsstätte für Pflegemittel (Autoglanz, Seife oder Bohnerwachs). Die 1905 und 1909 erweiterte Fabrik wurde im Krieg massiv beschädigt, hat aber dennoch nicht ihren historischen Reiz verloren. Die Immobilie glänzt durch massive Eisenrippendecke und durch eine strahlende Klinkerfassade, die sich durch viele Schmuckelemente filigran absetzt. „Die Sanierung, die in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde lief, war eine echte Herausforderung, sollten doch die Anforderungen an modernes Wohnen erfüllt werden, ohne den Globuswerken ihren ursprünglichen Charme zu nehmen. Gleichzeitig wollten wir die hohen Ansprüche, die wir an uns selbst stellen, erfüllen”, sagt Stephan Praus, Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.

Bei den Globuswerken demonstriert LEWO, dass auch sehr alte Gebäude durchaus moderne Energiestandards halten könne, denn das neue Gebäude erhält eine moderne Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlage, deren Versorgung mit Fernwärme durch eine installierte Solaranlage sichergestellt ist. Dadurch erfüllt das Wohnensemble die Voraussetzungen eines förderfähigen KfW-Effizenzhaus-Denkmals.

„Ich kann keine Dinge tun, von denen ich nicht überzeugt bin. Daher verfolgen wir bei unseren Denkmalschutzobjekten ein langfristiges Energiekonzept durch Nutzung erneuerbarer Energien. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit: den langfristigen Erfolg der verkauften Immobilien, die wir auch in allen anderen Belangen, wie Hausverwaltung, Mietbetreuung usw. langfristig begleiten”, so der Chef der LEWO Unternehmensgruppe. (ahu)

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