Gegenwind für Commerzbank

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Manchmal kommt es härter als man befürchtet. Die Commerzbank war in der Vergangenheit schon öfters in den Negativschlagzeilen und es reißt nicht ab. Eine Prüfung der Bafin ergab, dass mangelnde Datensicherheit vorliegt. Zudem gab der Vorstand weitere Umstrukturierungen bekannt.

(fw/ah) Die oberste Finanzaufsicht Bafin hatte zusammen mit der Bundesbank die IT der Commerzbank untersucht.  Es ging ganz zentral um die Datensicherheit. Das Ergebnis ist mangelhaft – gleich drei Verstöße der verheerenden Kategorie F4 werden Medienberichten zufolge aufgelistet. Das wirft ein negatives Licht auf das Finanzinstitut. F4 steht für die schlechteste Note, die die Aufsicht vergeben kann.

Damit aber nicht genug. Teile des Bereichs Finanzen sollen outgesourct werden mit dem Effekt, dass Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen. Externe Anbieter könnten demnach künftig diese Aufgaben erledigen und das billiger.

Auch bei der Commerzbank-Tochter Eurohypo stehen Veränderungen an. Der Vorstand gab bekannt, dass alle sechs inländischen Niederlassungen der Bank zum 30.09.2015 geschlossen werden.
Die Commerzbank-Aktie notierte am Freitag leicht im Plus. Ein sehr volatiler Wert. Im laufenden Jahr hat die Aktie rund 5 % verloren, auf 1-Jahressicht 66 % gewonnen.

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