Erste 3-Jahres-Bilanz

Matthias Born und Thorsten Winkelmann

Allianz Europe Equity Growth Select glänzt, wobei strukturelles Wachstum und Titelselektion entscheidend sind. Portfoliomanager-Duo: “Anleger sollten nicht nur auf Makro-Daten schauen”

(fw/rm) Die Aktienmärkte in Europa hatten einen schwierigen Start ins Jahr: erhöhte Volatilität und das Fehlen klarer Trends machten es Anlegern schwer. Sorgen um Chinas Konjunktur, Unsicherheit über die US-Geldpolitik, wechselhafte Rohstoffpreise oder politische Ereignisse wie das im Juni anstehende Referendum in Großbritannien sorgen weiter für Gegenwind. Mehr Unternehmen als sonst mussten in Europa ihre Gewinnprognosen nach unten revidieren, insgesamt liegt das Gewinnwachstum bei nunmehr 2 Prozent im Durchschnitt. Matthias Born und Thorsten Winkelmann, die bei AllianzGI das Portfoliomanagement-Team für europäische Growth-Strategien leiten und gemeinsam den Allianz Europe Equity Growth Select managen, rechnen weiter mit volatilen Märkten, sehen aber aufgrund der aktuell niedrigen Erwartungen Potenzial für positive Überraschungen. Ihrer Meinung nach sollten Anleger nicht nur auf Makro-Daten schauen: „Ein ständiger Fluss von Makrodaten dominiert die Schlagzeilen der Wirtschaftsnachrichten. Aber sind sie wirklich der wichtigste Treiber für die Anlageergebnisse, und wie hoch ist deren Prognosequalität.” Born und Winkelmann glauben, dass die Anleger ihre Aufmerksamkeit auf Unternehmen richten sollten, die von strukturellem Wachstumsfaktoren profitieren. Matthias Born sagt: „Viele Anleger verbringen viel Zeit und Mühe damit, regionale BIP-Wachstumsraten, Einkaufsmanagerindizes und dergleichen zu analysieren. So interessant diese Faktoren auch sein mögen, sie haben eine geringe Korrelation mit der Aktienkursentwicklung. Ein deutlich besserer Indikator für den Kurs einer bestimmten Aktie ist das dahinter stehende Unternehmen. Es gibt bestimmte Faktoren, die über Konjunkturzyklen hinweg beständiger und leichter zu erfassen sind als Makrodaten, nämlich die Geschäftsmodelle selbst.“ In vielen Fällen könne es Jahre dauern, sogar Jahrzehnte, bis sich ein Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil erarbeitet hat. Die Wettbewerbsposition von qualitativ hochwertigen Unternehmen sei in der Regel weit wichtiger für deren langfristige Entwicklung als das aktuelle regionale zyklische Wachstumsraten oder kurzfristige Währungsbewegungen. Thorsten Winkelmann sagt: „Unser Fokus liegt daher auf Unternehmen mit marktführender Position, Preissetzungsmacht und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, die in einem Markt mit strukturell wachsender Nachfrage aktiv sind. Diese können einen Großteil ihres Wachstum aus eigener Kraft erzeugen, ohne zu sehr auf zyklisches Wachstum angewiesen zu sein.” Angesichts geringerer Marktrendite wächst die Bedeutung der durch die Aktienauswahl erzielbaren Zusatzrendite für die Anleger. Born und Winkelmann setzen bei ihren Fonds ausschließlich auf die Einzeltitelselektion. Mit ihrem langfristigen Anlagehorizont nutzen sie die sich durch Volatilität ergebenden Chancen am Markt und konnten über die Aktienselektion über unterschiedliche Zyklen hinweg deutlich bessere Ergebnisse als der breite Markt erzielen: Der Allianz Euroland Equity Growth und der Allianz Europe Equity Growth haben auf 3-Jahres-Sicht eine Wertentwicklung von 8,51 Prozent und 9,06 Prozent p.a. erzielt und damit besser als die von den Fonds abgebildeten Märkte abgeschnitten*. Der Allianz Europe Equity Growth Select, der die Strategie in einem konzentrierten Portfolio von 30-45 Aktien umsetzt, hat in seiner ersten 3-Jahres-Bilanz sogar noch deutlicher überzeugt: die annualisierte Wertentwicklung lag bei 9,65 Prozent. Thorsten Winkelmann schließt: „Unsere Kunden messen uns an der langfristigen Outperformance und daran, ob sie auf den aktiven Stockpicking-Ansatz zurückzuführen ist. Wir freuen uns, dass wir in Bezug auf beide Kriterien konsistent geliefert haben.“ www.allianzglobalinvestors.de