DVFA Immobilien Forum im Zeichen der Weltpolitik

Die aktuellen Entwicklungen auf Welt beeinflussen auch die Immobilienbranche ©hanohiki fotolia.com

Die aktuellen politischen Erschütterungen durch den Brexit und die US-Wahl waren auch auf dem diesjährigen DVFA Immobilien Forum zu spüren. Kontrovers wurde besonders über eine mögliche Immobilienblase diskutiert.

Am 15.11.2016 fand zum elften Mal das DVFA Immobilien Forum in Kooperation mit IRE|BS International Real Estate Business School Universität Regensburg statt. Dazu fanden sich mehr als 150 Teilnehmer ein, die von über 20 Referenten Antworten auf Fragen zur aktuellen Geldpolitik, dem makroökonomischen Umfeld oder dem Revival der Nationalstaatlichkeit – das mit den Chancen und Risiken für paneuropäische Immobilieninvestments verbunden ist – bekamen. Ein Schwerpunkt im großen Themenkomplex zu Kapitalströmen, Investorengruppen und Anlegererwartungen waren die Spekulationen um eine aufziehende Immobilienblase. Brexit, Trump, Blasenbildung und EZB-Politik waren Stichworte, die die Diskussion befeuerten. Dabei offenbarten sich bei den Meinungen sehr unterschiedliche Positionen. Beispielsweise sah Burkhard Dallosch, Vorsitzender des ZIA Finanzierungsausschusses, Mitglied der DVFA Kommission Immobilien, ebenfalls Panelist aus dem Forum, zur Zeit nicht die Gefahr einer Immobilienblase. Prof. Tobias Just und weitere Kollegen sehen hingen  „moderate Überbewertung einer steigenden Zahl von Wohnungsmärkten.” Einigkeit herrschte wiederum beim komparativen Vergleich der Anlageklassen: Immobilien sind einer der letzten Renditebringer in den Portfolios so mancher Pensionskasse und somit „alternativlos“.

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