AXA erfindet Arbeiten neu

Basketballspielen, um sich während der Arbeitszeit etwas abzulenken? Das ist Teil des neuen Konzepts NWoW von Axa / Foto: © AXA Deutschland

Versicherungen sind konservativ? Mit diesem Klischee versucht AXA Deutschland mit dem Großprojekt “New Way of Working” aufzuräumen. Der erste Schritt in die “neue Arbeitswelt” ist nun in Hamburg zu bestaunen.

In der Hansestadt haben die mehr als 700 Mitarbeiter den neuen Standort des Versicherers bezogen. Im Vorfeld wurden dafür 80 Kilometer Datenkabel verlegt, 2.500 Umzugskartons geschleppt und 700 schallschützende Absorber sowie mehr als 100 Akustikbilder bewegt. So entstanden innerhalb von fünf Monaten auf ca. 10.000 m² Räume, die wegweisend für die Arbeitswelt der Zukunft sein sollen. So haben die Mitarbeiter nun verschiedenste Möglichkeiten, ihre Pausen zu gestalten: Aktiv auf dem Basketballfeld oder eher entspannt und gemütlich in Kokons für Power-Napping. Auch das Ambiente für die eigentliche Arbeit hat nichts mehr mit “klassischen” Büroräumen gemein. So steht für kreative Meetings ein Ambiente von Sanddüne, Kiezkneipe oder Waldlichtung zur Verfügung.

Im Rahmen des Großprojekt „NWoW” (“New Way of Working”) möchte AXA Deutschland innerhalb der nächsten drei Jahre alle 16 Standorte in Deutschland nach diesem Prinzip umbauen und bezieht dafür zum Teil sogar neue Gebäude.

„Der neue Standort wurde von den Mitarbeitern Heimathafen getauft. Das Ankern im Heimathafen Hamburg symbolisiert zugleich den Aufbruch in eine neue Zeit und ein neues Denken im Konzern. Wer das Gebäude betritt, spürt das direkt. Für den Erfolg beim Kunden braucht es eine neue Form Zusammenarbeit: transparenter, offener, schneller und flexibler. NWoW schafft dafür den richtigen Rahmen“, so Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender AXA Deutschland.

Arbeitsroutinen durchbrechen

Durch das neue, offene Raumkonzept soll Mitarbeitern erleichtert werden, Arbeitsroutinen zu durchbrechen. Außerdem soll die Zusammenarbeit und der Austausch untereinander gefördert werden. Durch die Bildung interdisziplinärer Teams sollen innovative Ideen genau wie Problemlösungen und Entscheidungen schneller und einfacher umgesetzt werden. Auch das Papier soll bei AXA in Zukunft nur noch ein Relikt der Vergangenheit sein. So soll die digitale Archivierung in Zukunft die Aktenordner überflüssig machen. Neben Kosten- und Umweltvorteilen ist den Mitarbeitern damit auch möglich, den Arbeitsplatz innerhalb des Gebäudes deutlich schneller zu wechseln.

Neue Art der Zusammenarbeit

Das NWoW-Konzept beinhaltet für die Mitarbeiter auch die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche außerhalb des Büros zu arbeiten. Mit digitalen Kollaborationstools besteht dennoch die Möglichkeit, Meetings beizuwohnen und mit den Kollegen vernetzt zu sein.

„In den Umbau aller Deutschland-Standorte nach dem Prinzip von NWoW investiert AXA Deutschland einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Wir betrachten dies als eine Investition in die Zukunft des Konzerns, denn neben neuen Formen der Zusammenarbeit ermöglicht NWoW auch eine effizientere Nutzung der Büroflächen. In Hamburg konnten wir die Mietflächen um nahezu 50 % reduzieren – das geschah stets mit dem Anspruch, auf weniger Raum mehr Freiraum zu schaffen“, so Oliver Eske, Programmleiter New Way of Working.

Einen Eindruck vom neuen Büro, und vielleicht auch von der Arbeitswelt der Zukunft, gibt es hier (ahu)

www.axa.de