Augen auf bei Bestandsimmobilien

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Beim Kauf von Gebrauchtimmobilien sollten Darlehensnehmer je nach Alter des Objekts zusätzliche Kosten einplanen. Neben den herkömmlichen Erwerbsnebenkosten wie Notarkosten oder Maklercourtage ist bei Bestandsimmobilien oftmals mit Zusatzkosten für Sanierungsmaßnahmen zu rechnen.

(fw/ah) Wer sich für den Kauf einer Gebrauchtimmobilie entscheidet, profitiert von einem kurzfristigen Bezugstermin, einem günstigeren Kaufpreis – im Gegensatz zur Neubauimmobilie – und der vorherigen Besichtigungsmöglichkeit, um nur einige Aspekte zu nennen. Doch Vorsicht ist bei der Berechnung der notwendigen Darlehenssumme geboten: So ist neben Kaufpreis und Nebenkosten auch ein Sicherheitspuffer für Renovierung und Reparatur einzurechnen.

Sofern die Immobilie zur Eigennutzung erworben wird, können die Modernisierungskosten in die Kreditsumme einbezogen und mitfinanziert werden. Zur Feststellung etwaiger Schwachstellen sollte die Bestandsimmobilie unter anderem auf Mängel in der Bausubstanz überprüft werden.

„Um versteckte Kosten beim Kauf einer Bestandsimmobilie zu identifizieren sollte ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden, der die Immobilie nach kostenintensiven Mängeln durchsucht”, rät Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.

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