Afrika als Investitionschance

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Nach dem arabischen Frühling drängt sich zunehmend die Frage nach der politischen Entwicklung in den Ländern Nordafrikas auf. Auffällig ist, dass in Afrika ausgerechnet der Banken- und der Konsumsektor florieren und die Grundlage für das Wirtschaftswachstum bilden. Befeuert wird die Entwicklung von Steigerungen in der Produktivität und höheren Arbeitslöhnen. Dies schreibt Jens Schleuniger, Portfoliomanager des VCH Africa, in einer aktuellen Analyse.

(fw/ah) “Auch Investoren können vom Konsumentenboom führenden Unternehmen ihre Marktpositionen weiter ausbauen und überproportional zulegen, zum anderen könnten Übernahmephantasien zu höheren Unternehmensbewertungen führen. Das Management des VCH Africa erachtet dabei die Sektoren Food- & Non-Food, Verpackungsindustrie sowie Telekommunikation als besonders interessant. Indirekt dürften dabei auch Banken von einem Boom im Konsumsektor profitieren.

Aufschlussreiche Fakten: Nur zwei von zehn Afrikanern verfügen über ein Bankkonto und weniger als drei von 100 Afrikanern haben ein Auto. Der Bierverbrauch pro Kopf beträgt in Kenia gerade einmal zwölf Liter (Russland hat trotz hohem Vodka-Konsum einen Verbrauch von 60 Litern Bier pro Jahr und Kopf), der Zuckerkonsum in Nigeria liegt bei sieben kg pro Kopf und Jahr, was in etwa einem Drittel des indischen Durchschnittsverbrauchs entspricht.”

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