Vorzeitiger Abschied

Karl-Heinz Fahrenholz ist nicht mehr Vorstandsvorsitzender der Haftpflichtkasse / Foto: © Die Haftpflichtkasse

Nach gut einem Vierteljahrhundert bei der Haftpflichtkasse hat Karl-Heinz Fahrenholz den Versicherer bereits ein Jahr früher verlassen als geplant. Die Nachfolge ist bereits geregelt.

Ende Januar ist Karl-Heinz Fahrenholz bei der Haftpflichtkasse ausgeschieden. „Ich habe den Aufsichtsrat gebeten, meinen Vertrag aus persönlichen Gründen bereits Ende Januar und nicht wie eigentlich vorgesehen zum Jahresende aufzulösen. Dieser Bitte wurde entsprochen”, so der bisherige Vorstandsvorsitzende.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Reinhold Gleichmann, hat das Ausscheiden von Karl-Heinz Fahrenholz mit Bedauern zur Kenntnis genommen und seine große Anerkennung für die langjährige, erfolgreiche Arbeit zum Ausdruck gebracht: „Mit Karl-Heinz Fahrenholz scheidet eine echte Unternehmerpersönlichkeit aus dem Dienst der Haftpflichtkasse aus, die wie kaum ein anderer die Firmengeschicke in den letzten 25 Jahren prägte. Seine Fokussierung auf das Privatkundengeschäft und die Öffnung hin zu neuen Sparten waren für die Zukunftsfähigkeit der Haftpflichtkasse entscheidend und haben zu hoher Akzeptanz im deutschen Maklermarkt geführt.”

Fahrenholz seit 1994 für den Roßdörfer Schaden- und Unfallversicherer tätig. Im Jahr 2002 wurde er Vorstand und übernahm Anfang vergangenen Jahres den Vorsitz des Gremiums (finanzwelt berichtete).

Gemäß der Geschäftsordnung wird Vorstand Roland Roider die Ressortaufgaben von Karl-Heinz Fahrenholz übernehmen.

Im August 2018 hat die Haftpflichtkasse bereits frühzeitig die Nachfolge im Vorstand geregelt, um fließende Übergabeverfahren für den Führungswechsel innerhalb des Gremiums zu gewährleisten: Stefan Liebig wird zum 1. Juni 2019 das Vertriebs- und Marketingressort des langjährigen Vorstands Roland Roider verantworten (finanzwelt berichtete), während Roland Roider, wie geplant, den Vorstandsvorsitz übernehmen wird. „Damit wird der Zukunftskurs der Haftpflichtkasse weiterhin von Stabilität und Kontinuität gekennzeichnet sein”, ist Reinhold Gleichmann überzeugt. (ahu)

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