Studie: Deutsche Beteiligungsbranche 2016

Prof Dr. Christian Rödl

In der diesjährigen Studie wurden 201 Beteiligungsgesellschaften zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Private Equity-Markt befragt. Die Studie fokussiert sich dabei vor allem auf Investments im deutschen Mittelstand, der sowohl für inländische als auch ausländische Investoren besonders attraktiv ist.

(fw/rm) Sie zeigt die Entwicklung des Jahres 2015 sowie die Erwartungen für 2016 auf. Die befragten Private Equity-Häuser bilden einen repräsentativen Querschnitt der gesamten Branche und investieren in Small, Mid und Large Cap Targets. In diesem Jahr wurde zum dritten Mal ein separates Kapitel für die Entwicklungen im Bereich Venture Capital in Deutschland aufgenommen. Hierzu wurden Early Stage Investoren zu den aktuellen Marktentwicklungen befragt.

Wesentliche Ergebnisse der Private Equity-Studie 2016:

Optimistische Markteinschätzung für 2016 Positive Stimmung bei den befragten PE-Häusern. Private Equity als Thema des Mittelstands Die befragten Beteiligungsgesellschaften investieren überwiegend in mittelständische Unternehmen mit einem Transaktionsvolumen von bis zu 20 Mio. Euro. Hohe Nachfrage nach deutschem Mittelstand Der Wettbewerb intensiviert sich. Sowohl inländische als auch vermehrt ausländische Investoren finden den deutschen Mittelstand attraktiv. Hohe Unternehmenspreise Das große Interesse am deutschen Mittelstand, in Zusammenhang mit einer guten Konjunktur, sorgt weiterhin für steigende Unternehmenspreise. Vom Finanzinvestor zum Unternehmensinvestor Unternehmen erwarten, dass die Beteiligungsgesellschaften zunehmend mehr Branchenexpertise und unternehmerisches Know-how einbringen. Nachfolgelösungen gesucht Bei den Unternehmen ist ein deutlich gestiegener Bedarf an Nachfolgelösungen in 2015 zu erkennen. Interesse an „Old Economy”-Unternehmen ungebrochen Gerade der Bereich Automotive bzw. Maschinen- und Anlagenbau ist für Investoren attraktiv. Erprobtes Geschäftsmodell für Venture Capital Investoren interessant Im VC-Bereich zeigt sich, dass beim Unternehmensalter der finanzierten Unternehmen ein deutlicher Schwerpunkt auf erprobten Geschäftsmodellen liegt. Seed- und Start-up Phasen Investoren sind deutlich unterrepräsentiert. www.roedl.de