„Nordcapital-Bulkerflotte 1“ in großer Not

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Der Schiffsfonds „Bulkerflotte 1“ des Hamburger Emissionshauses Nordcapital GmbH soll durch die Insolvenz der südkoreanischen Reederei Korea Line in große finanzielle Probleme geraten sein. Dies berichtet das „Handelsblatt“ in seiner heutigen Ausgabe (29.08.2011).

(fw/kb) Demnach hat die Reederei, die sieben von neun Schiffen des Fonds fünf Jahre lang nutzen sollte, Ende Januar die Charter-Zahlungen eingestellt. Im Schiffsfonds “Bulkerflotte 1” sei dadurch eine Liquiditätslücke von 49 Millionen US-Dollar entstanden.

Betroffen sind laut “Handelsblatt” 5.650 Anleger, die mit 170 Millionen US-Dollar in dem Fonds investiert sein sollen. In Rahmen eines Sanierungskonzepts sollten sie ursprünglich 30,6 Millionen Dollar nachschießen. Doch trotz zweimaliger Fristverlängerung seien lediglich 21 Millionen Dollar zugesagt worden. Nach Informationen der Zeitung soll den Anlegern in den kommenden Tagen ein überarbeitetes Sanierungskonzept vorgelegt werden, in dessen Rahmen Verluste in Höhe von 17 Millionen US-Dollar bei den Anlegern anfallen würden.

Nordcapital hat nach eigenen Angaben bisher ein Investitionsvolumen von rund 6,7 Milliarden Euro realisiert. 61.000 Investoren haben mit über 92.000 Beteiligungen knapp 3 Milliarden Euro Eigenkapital in 137 Nordcapital-Fonds investiert.

www.nordcapital.de