Die Nummer 1 kommt aus dem hohen Norden

Vechta, die Heimat der Alten Oldenburger / Foto: © Roman – stock.adobe.com

In der PKV setzt sich der Bestandsabrieb weiter fort, die Beitragseinnahmen nehmen aber ebenso weiter zu wie die Altersrückstellungen und die Kapitalanlagen. Das geht aus dem aktuellen map-report hervor, in dem der Spitzenplatz in der Gesamtbetrachtung so manchen überraschen dürfte. 

Die beiden spanischen Motorradrennfahrer Emilio Alzamora und Manuel Herreros schafften in den Jahren 1989 bzw. 1999 das Kunststück, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, ohne ein einziges Rennen für sich entscheiden zu können. Vergleichbar ist das Abschneiden der Alten Oldenburger im map-report 916 „Bilanzrating Private Krankenversicherung 2019“:  In diesem liegt der niedersächsische Versicherer klar auf Platz 1 der Gesamtwertung – ohne aber den Spitzenplatz in einer einzigen der untersuchten Bilanzkennzahlen erreicht zu haben. Vielmehr reichte es der Alten Oldenburger, in bei der versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote mit 16,5 % ebenso den vierten Platz zu holen wie bei der Verwaltungskostenquote, die bei 1,68 % liegt. In den Kategorien Vorsorgequote und Abschlusskostenquote gab es mit 56,6 % bzw. 4,6 % jeweils einen dritten Platz. Insgesamt holte der Versicherer aus Vechta 262  Punkte und verwies die LVM damit klar auf Platz 2. Mit der R+V, der Signal Iduna, der Provinzial, der Halleschen und der uniVersa erreichten fünf weitere Versicherer mehr als 75 % der 300 möglichen Punkten und landeten somit in der höchsten Bewertungsklasse mmm.

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