Vertriebspartner in den Vordergrund

Wolfgang J. Kunz, / Foto: © DNL Exclusive Opportunity GmbH & Co. KG

Nach diversen Rückfragen an den Vertriebsdirektor der DNL Group, Wolfgang J. Kunz, zu seinen Aussagen in der Diskussion „Es muss eben Menscheln“, wollten wir noch einmal nachhaken: Wie sieht die Meinung zum Vertrieb denn wirklich aus? Das finanzwelt-Interview stellt die Aussagen des Roundtable vom 13. November 2019 mit Wolfgang Kunz richtig.

finanzwelt: Herr Kunz, Sie baten darum, Ihre Aussage während des Gespräches bei unserem Roundtable zum Thema „Vertriebe“ richtigzustellen.
Kunz: Das ist richtig, weil ich mit meiner Antwort zu Vertriebspartnern, die nun unser Alternative Investment Fund verkaufen sollen, falsch verstanden worden bin.

finanzwelt: Können Sie dies konkret beschreiben?
Kunz: Natürlich. So, wie meine Antwort verstanden werden kann, sehe ich Vertriebspartner als teilweise sehr kritisch. Das ist aber absolut nicht der Fall, denn ich selbst habe in all meinen bisherigen Positionen und speziell als Vertriebsdirektor der DNL, immer die Belange der Vertriebspartner in den Vordergrund gestellt. Viele Vertriebspartner arbeiten seit über 20 Jahren mit mir zusammen und haben mich sicher als kooperativ erlebt.

finanzwelt: Was meinen Sie mit „kooperativ“?
Kunz: Zunächst meine ich damit, dass ich die Produkte, die ich bisher mit entwickelt habe, dies im Sinne der Vertriebspartner getan habe. Dann habe ich die Interessen der Vertriebspartner gegenüber dem Initiator voll unterstützt. Zudem habe ich die Vertriebspartner immer beim direkten Verkauf begleitet.

finanzwelt: Warum haben Sie dann die Vermittler im Gespräch so kritisch beschrieben?
Kunz: Genau hier liegt das Problem. Ich hatte im Gespräch einige, wenige Vermittler beschrieben – wurde aber so verstanden, dass ich pauschal alle unsere Vertriebspartner beschreibe. Die Fälle, die ich beschrieben hatte, habe ich erlebt – sie betreffen aber eine Minderheit. Alle Vertriebspartner – natürlich auch die Anlagenberater, die noch nicht mit mir gearbeitet haben und sich negativ angesprochen fühlen, bitte ich um Entschuldigung.

finanzwelt: Dann müssen Sie diese wenigen Fälle doch sehr frustriert haben?
Kunz: Das ist richtig.

weiter auf Seite 2