PROJECT lud zum Blick über den Tellerrand

Ottmar Heinen, Vorstand Vertrieb und Marketing PROJECT Beteiligungen AG / Foto: © PROJECT Investment

Interessante Immobilienmärkte gibt es nicht nur in Deutschland. Einen Eindruck, wie die Situation auf einem ausländischen Immobilienmarkt ist, bekam die finanzwelt durch die PROJECT-Gruppe geboten. Es wurde auch deutlich, dass Entwickler von Eigentumswohnungen durchaus von den aktuellen politischen Diskussionen profitieren könnten.

In diesem Jahr fand die traditionelle Presseveranstaltung „Fränkische Nacht“ der PROJECT Gruppe nicht in Franken, sondern in Wien statt. In der österreichischen Hauptstadt ist der deutsche Kapitalanlage- und Immobilienspezialist seit 2015 aktiv. Ottmar Heinen, Vorstand Vertrieb und Marketing der PROJECT Beteiligungen AG, betonte auf der Veranstaltung, dass Wien ein attraktiver Standort für Immobilieninvestments ist und man den institutionellen Vertrieb dort weiter ausbauen möchte. Ein wesentlicher Grund hierfür ist das Bevölkerungswachstum der zweitgrößten deutschsprachigen Stadt: Jedes Jahr ziehen in diese 12.000 bis 14.000 Menschen und die Bevölkerung dürfte Prognosen zufolge bis zum Jahr 2027 auf über 2. Mio. ansteigen. Aktuell hat Wien ca. 1,9 Mio. Einwohner.

Wie stark das Bevölkerungswachstum in Wien in den vergangenen Jahren ist, machte der dortige Immobilienspezialist Dr. Christoph Urbanek in seinem Vortrag deutlich. So berichtete er, dass in Wien seit dem historischen Tiefstand der Einwohnerzahl vor 20 Jahren mehr als 400.000 Einwohner hinzugewonnen hat, auch dank vieler ausländischer Zuzügler, vor allem aus Deutschland. Durch die steigende Nachfrage würden die Preise steigen, während gleichzeitig die Quadratmeterzahlen sinken. „Es findet keine Verknappung statt, eher eine Konzentration“, so Urbanek über den Wiener Immobilienmarkt. Trotz ähnlich verlaufender Entwicklungen (starker Zuzug und steigende Preise in den Städten) machte Urbanek auch Unterschiede zwischen dem deutschen und dem österreichischen Immobilienmarkt deutlich. So haben in der Alpenrepublik die Banken eine sehr starke Dominanz im Finanzierungssektor.

Warum PROJECT von der Diskussion um den Mietendeckel profitieren könnte, lesen Sie auf Seite 2