P&R Gründer bankrott

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Heinz Roth, langjähriger Gründer und Chef von P&R, darf nicht mehr über Gegenstände seines Vermögens verfügen. Somit kann er seinen Gläubigern keine Werte mehr vorenthalten. Ob sich die Lage damit grundlegend bessert, ist jedoch fraglich.

Wie das Handelsblatt berichtet, hat P&R Insolvenzverwalter Michael Jaffé den Antrag gestellt, Heinz Roth für bankrott erklären zu lassen. Roth soll laut Insolvenzgutachten als Geschäftsführer in den Jahren 2016/2017 ungerechtfertigte Auszahlungen der P&R Gruppe in Höhe von 700 Mio. Euro veranlasst haben, für die er nun einstehen müsse. Um sein Vermögen vor dem Zugriff der Gläubiger zu schützen, habe Roth in der Vergangenheit mehrfach versucht, sein Eigentum an der Villa auf seine Ehefrau zu übertragen und eine weitere Immobilie zu verkaufen.

Von der Bankrotterklärung für Heinz Roth dürften die Anleger jedoch kaum profitieren. So wird sein Vermögen inklusive Immobilien auf höchstens 13 Mio. Euro geschätzt und damit nur ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts eines Milliardenlochs.

Roth sitzt seit Herbst in U-Haft (finanzwelt berichtete). (ahu)