Nächstes Urteil im Infinus-Skandal

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Vor kann einem halben Jahr ging Infinus Prozess zu Ende. Doch die juristische Aufarbeitung des Skandals um den insolventen Dresdner Finanzdienstleister ist damit noch nicht abgeschlossen: Nun wurde ein Wirtschaftsprüfer verurteilt.

Ein ehemaliger Wirtschaftsprüfer der insolventen Firmengruppe um Infinus und Future Business muss Schadensersatz an die Anleger zahlen. Das Landgericht Dresden erkannte bei ihm eine „leichtfertige und gewissenlose Verletzung“ von Berufspflichten. Der Angeklagte hatte jahrelang die Bilanzen und Jahresabschlüsse der Infinus-Gruppe geprüft und jeweils uneingeschränkte Bestätigungsvermerke erteilt.

Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

Auch der Prozess gegen die ehemaligen Verantwortlichen von Infinus ist noch nicht abgeschlossen: So haben zwei der fünf Manager, die im Sommer zu Haftstrafen verurteilt wurden (finanzwelt berichtete) Revision eingelegt (finanzwelt berichtete). (ahu)