Kein Prozess gegen P&R-Gründer!

Die Anklage gegen P&R-Gründer Heinz Roth ist hinfällig / Foto: © kanjana - stock.adobe.com

Es ist ein Paukenschlag, den heute die Staatsanwaltschaft München I verkündete: Der Prozess gegen Heinz Roth wird nicht zustande kommen und der P&R-Gründer wird aus der Untersuchungshaft entlassen.

Seit vergangenem September sitzt Heinz Roth in Untersuchungshaft (finanzwelt berichtete). Dem Gründer des insolventen Containerinvestors P&R wird gewerbsmäßiger Betrug in 414 Fällen sowie Steuerhinterziehung in zwölf Fällen vorgeworfen. Der Schaden aus diesen Geschäften beläuft sich auf ca. 18 Mio. Euro. Bislang hatte der 76-jährige zu den Vorwürfen und der Pleite seines Unternehmens geschwiegen. Im Falle einer Verurteilung hätten ihm bis zu zehn Jahren Haft gedroht – hätten! Wie die Staatsanwaltschaft München I mitteilte, wird der Prozess nicht zustande kommen. Grund ist Roths schlechter Gesundheitszustand, der ihn verhandlungsunfähig mache. Die Wirtschaftskammer verwies auf ein ärztliches Gutachten, demnach nicht zu erwarten sei, dass er wieder gesund werde. (ahu)