ING-Privatanleger-Analyse: Frauen erzielen 2019 höhere Rendite als Männer

Hauptgebäude in Frankfurt / Foto: © ING

Münster vor Stadt Berlin, Frauen erfolgreicher als Männer – zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt die Analyse der ING Deutschland. Für die Analyse wurde die durchschnittliche Rendite der Wertpapierdepots von über 806.000 Kunden im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 29. November 2019 anonymisiert ausgewertet. 23,5 Prozent Rendite haben die berücksichtigten Wertpapierdepots im Untersuchungszeitraum erzielt, so die Ergebnisse der anonymisierten Auswertung.

Frauen hatten 2019 ein besseres Händchen bei Anlageentscheidungen als Männer

Weibliche Privatanleger waren mit durchschnittlich 24,11 Prozent Rendite erfolgreicher als männliche mit 23,5 Prozent. Sie weisen für den Untersuchungszeitraum einen vergleichsweise hohen Anteil von Fonds in ihren Depots auf. Dieser beträgt 25 Prozent, bei Männern sind es hingegen nur 18 Prozent. Männer setzten dafür stärker auf Einzelwerte. Der Aktienanteil in ihren Depots liegt bei rund 60 Prozent, bei den Frauen dagegen bei 53,47 Prozent. Bei beiden Geschlechtern bilden Aktien damit im Untersuchungszeitraum die absolute Mehrheit im Depot.

„Junge“ Privatanleger erfolgreicher als „ältere“

Die Altersgruppe der 26 bis 35-Jährigen legte am erfolgreichsten an. Im Durchschnitt erzielte diese Gruppe 26 Prozent Rendite. Doch auch die in Relation am wenigsten er-folgreiche Altersgruppe der über 75-Jährigen konnte im Untersuchungszeitraum 22 Prozent Wertzuwachs im Depot verzeichnen.

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